Entspannung im Nahen Osten
: Spritpreise fallen - ADAC: Nicht schnell genug

Die Einigung zwischen den USA und Iran lässt die Ölpreise fallen - auch Sprit ist zuletzt günstiger geworden. Am Montag sind zunächst noch keine starken Ausschläge zu sehen.
Von
red/dpa
Stuttgart
Jetzt in der App anhören

Die Spritpreise sinken zurzeit nicht stark. (Symbolbild)

Sven Hoppe/dpa/Sven Hoppe

Die Spritpreise reagieren nur zögerlich auf die Entspannung im Nahen Osten. Der ADAC beobachtet am Montag bisher noch keine Weitergabe der gesunkenen Ölpreise im „angemessenen Umfang“. Diese sollte aber im Sinne der Autofahrer rasch passieren, fordert der Verkehrsclub. 

Am Sonntag kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,877 Euro. Der Preis hat sich seit Mittwoch vergangener Woche nur wenig bewegt. Damals lag er bei 1,871 Euro. Bei Diesel zeigte sich zuletzt weiterhin ein Abwärtstrend. Mit 1,829 Euro war der Kraftstoff am Sonntag um 2,3 Cent billiger als am Mittwoch. 

Mit den aktuellen Ständen ist E10 nur noch 9,9 Cent teurer als am letzten Tag vor Kriegsbeginn, Diesel um 8,3 Cent. In der Spitze hatte sich Diesel um mehr als 70 Cent pro Liter verteuert, E10 um mehr als 40 Cent. Die aktuellen Preise werden allerdings vom Tankrabatt gedrückt, durch den die Bundesregierung pro Liter auf Steuern in Höhe von 16,7 Cent verzichtet. Er läuft zum Monatsende aus - dann dürften die Preise an den Zapfsäulen wieder steigen.

Schwabo7 am Abend
Montag - Samstag um 19.00 Uhr
Gewinnen Sie Montag bis Samstag abends schnell den Überblick über das Tagesgeschehen im Schwarzwald.