Wintersport Schwarzwald
: Jana Fischer muss sich drei starken Französinnen geschlagen geben

Die Bräunlinger Snowboardcrosserin scheidet im Weltcup-Viertelfinale maus. Janina Hettich-Walz verzichtet auf Staffelstart. Lukas Krauss muss auf JWM verzichten.
Von
Michael Bundesmann
Oberndorf
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Snowboardcrosserin Jana Fischer hatte es in ihrem Viertelfinal-Heat im Montafon schwer und schied aus.

IMAGO

Biathletin Janina Hettich-Walz (SC Schönwald) verzichtete abschließend am Sonntag bei den Weltcup-Staffelwettbewerben in Otepää (Estland) auf einen Start in der Staffel. Für die Schwarzwälderin geht ab Donnerstag beim letzten Saison-Weltcup am weltberühmten Holmenkollen (Norwegen) weiter.

Nach ihrem starken vierten Rang im Sprint am Freitag – nur Julia Simon (Frankreich/1.), Lisa Vittozzi (Italien/2.) und Lou Jeanmonnot (Frankreich/3.) waren etwas schneller – hatte sich Janina Hettich-Walz (SC Schönwald) in Otepää für den Verfolger mit vier Schießeinlagen am späten Samstagnachmittag viel vorgenommen. Doch hatte sie nach den ersten zehn Schüssen schon drei Fahrkarten stehen. Damit fiel die Lauterbacherin weit zurück. Es wurde am Stand nicht besser. Nach weiteren vier Strafrunden, insgesamt also sieben, landete die 29-Jährige mit einem Rückstand von 3:22 Minuten auf Lisa Vittozzi auf dem 26. Rang.

Jana Fischer Snowboardcross

Jana Fischer (SC Löffingen) bekam es am Sonntag beim Weltcup in Montafon im Viertefinale mit drei starken Französzinnen – Lea Casta, Julie Nirani-Pereira und Manon Petit-Lenoir – zu tun. Obwohl die Schwarzwälderin super mithalten konnte und zwischenzeitlich auf Platz zwei lag, wurde sie in ihrem Heat am Ende nur Vierte. In der Endabrechnung stand für Jana Fischer in Montafon der 15. Platz. Es gewann die Schweizerin Sina Siegenthal vor der Australierin Josie Baff und der Britin Charlotte Bankes.

In der Weltcup-Gesamtwertung rangiert Jana Fischer an 13. Stelle.

Lukas Krauss Ski alpin – Junioren WM

Der alpine Skirennfahrer des SSC Schwenningen hätte zu gerne in dieser Woche seine letzte Junioren-Weltmeisterschaft, die im norwegischen Narvik stattfand, absolviert. Doch es kam alles anders. Vor einigen Wochen hatte sich der gebürtige Dauchinger eine leichte Fraktur im Unterschenkel-Fraktur im Training zugezogen.

Zusammen mit den Ärzten entschied sich Lukas Krauss kurzfristig dafür, kein Risiko in Norwegen einzugehen und verzichtete auf die geplanten Starts bei den Titelkämpfen.

„Das fiel mir sehr schwer, denn zum letzten Mal bei den Junioren-Weltmeisterschaften dabei zu sein, wäre einer meiner Höhepunkte in meiner Karriere gewesen.“ Da schon Flugtickets und Übernachtungen gebucht waren, schlüpfte Lukas Krauss vor Ort in die Zuschauerrolle und sah eine alpine JWM, „die wirklich, trotz sehr warmen und schwierigen Bedingungen, ein hervorragendes Niveau bot“.

Die Saison ist aber für Lukas Krauss nicht vorbei: „Ich möchte bei den deutschen Meisterschaften im Axamer Lixum (Frühere Olympiastrecken in der Nähe von Innsbruck) Ende des Monates dabei sein und auch noch weitere internationale Rennen bis zum Saisonende im April fahren“, erklärt Lukas Krauss, der sich mit seiner bisherigen Saison insgesamt recht zufrieden zeigt, „auch wenn es eine Mischung aus guten und mal nicht so guten Resultaten für mich gab“.

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