Viele personelle Änderungen
: Die Absicherung nach unten hat für die SG Schramberg/Sulgen Priorität

Mit erheblichen personellen Veränderungen die SG Schramberg/Sulgen in die Saison. Das Trainergespann ist neu und auch im Kader des Bezirksligisten hat sich einiges geändert.
Von
Jürgen Schleeh
Oberndorf
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Direkt am ersten Spieltag bekommt es die SG Schramberg/Sulgen (in Gelb) mit dem Topfavoriten SGM Deißlingen/Lauffen zu tun.

Bernd Müller

Kajetan Kohlmann und Albijan Spahija übernahmen als Trainerduo, nachdem Suat Pala und Onur Hepkeskin zum Ende der Vorsaison ihren Abschied nahmen. Um für die nun beginnende Spielzeit fit und vorbereitet zu sein, standen über Wochen intensive Trainingseinheiten auf dem Programm. Kajetan Kohlmann, inzwischen 37 Jahre, wird von der Seitenlinie Regie führen, während Albijan Spahija (29) als Spielertrainer die Mannschaft auf dem Platz lenken will.

„Die Vorbereitung ist insgesamt sehr gut verlaufen – wir konnten intensiv arbeiten und haben in den Testspielen einige gute Ansätze gesehen“, zeigt sich Kohlmann zufrieden. „Leider fehlen uns aktuell noch ein paar Spieler urlaubsbedingt, was natürlich nicht ideal ist. Aber der Großteil der Mannschaft ist fit und alle sind motiviert“, fügt der SG-Coach an.

Kader ist gut aufgestellt

Ob die SG Schramberg/Sulgen erneut eine so starke Rolle wie in der Vorsaison spielen kann, bleibt abzuwarten. Nach der Reform der Bezirksliga wird diese vom Trainergespann als sehr stark eingestuft. „Auch wenn wir mit einem Kader von 20 Mann gut aufgestellt sind, ist dennoch unser vorrangiges Ziel, nicht abzusteigen“, beschreiben Spahija und Kohlmann, mit welchen Vorsätzen man in die Runde geht. Aufstiegsambitionen seien erst einmal hinten angestellt.

„Wir wollen die SG Schramberg/Sulgen langfristig in der Bezirksliga etablieren und mit attraktivem Fußball zu einer guten Adresse machen“, betont Fernando Tiso, der zusammen mit Wolfgang Maser die Sportliche Leitung inne hat.

In der Philosophie des Trainergespanns Spahija/Kohlmann wie auch der Sportlichen Leitung ist der Fokus darauf gerichtet, dass sich ein Team bilde, die Spieler sich auch mit beiden Vereinen und der Spielgemeinschaft identifizieren. „Wenn uns das gelingt, sind wir überzeugt, auch eine wettbewerbsfähige Mannschaft aufbieten zu können.“ Da die Spielgemeinschaft mit drei Aktivenmannschaften am Spielbetrieb teilnimmt, erhoffen sich die Trainer auch einen Konkurrenzkampf innerhalb der Kader, der möglichst auch zu einem entsprechenden Leistungsniveau führen soll.

Vorfreude aufs Derby

Das Auftaktprogramm der SG Schramberg/Sulgen hat es in sich. Schon am ersten Spieltag geht es zur SGM Deißlingen/Lauffen, die nach der Vize-Meisterschaft und dem knapp verpassten Aufstieg auch in dieser Saison wieder ganz vorn mitmischen möchte. Das sei eine echte Standortbestimmung, wissen Kohlmann und Spahija.

„Wir gehen dennoch optimistisch in das Duell. Uns ist bewusst, dass es keine leichte Aufgabe wird, aber wir wollen von Anfang an konzentriert auftreten und unsere Chancen konsequent nutzen, um etwas Zählbares mitzunehmen“, zeigt sich Kajetan Kohlmann entschlossen. Vorfreude herrscht natürlich schon auf das Derby gegen die neue SGM Hardt/Lauterbach, die am 6. September in Schramberg aufkreuzt.

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