Stimmen zum VfB Stuttgart: Deniz Undav: „Für die Saison gebe ich uns eine Eins minus“
Der VfB Stuttgart hat im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München rund eine Stunde lang überzeugt – doch am Ende verdient mit 0:3 verloren. Wie ordnen die Beteiligten das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Glückwünsch an Vincent Kompany und den FC Bayern. Wir waren nah dran, aber am Ende haben die Münchner ihre Klasse gezeigt. 60 Minuten lang haben wir gut gespielt – und es hat sich in dieser Phase so angefühlt, es schaffen zu können. Wir müssen uns nur vorwerfen lassen, aus den Balleroberungen nicht mehr gemacht zu haben. Im Moment sind wir natürlich enttäuscht, weil wir den Titel verteidigen wollten. Insgesamt bin ich aber stolz auf die Jungs, weil sie eine großartige Saison gespielt hat.“
Bayern-Coach Vincent Kompany: „Wir sind natürlich froh und glücklich. Der Pokal war kein einfacher Wettbewerb für uns in dieser Saison. Aber von Anfang an war es ein großes Ziel des Vereins, diesmal den DFB-Pokal wieder zu gewinnen - und die Mannschaft hat das gelebt. Der Wille es zu schaffen, ist mit den Spielen immer größer geworden. Vor allem nach den Siegen gegen Leipzig und Leverkusen im Viertel- und Halbfinale.“
VfB-Stümer Deniz Undav: „Uns hat am Ende ein bisschen Glück gefehlt. Wenn wir ein Tor machen, dann läuft das Spiel anders. Wir haben über 60 Minuten eine gute Leistung gezeigt – und können stolz auf uns sein. Wenn mir vor der Saison einer gesagt hätte, dass wir die Champions League erreichen und ins Pokalfinale kommen, dann hätte ich uns eine Eins plus gegeben – so ist es eine Eins minus.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Letztlich zählt das Ergebnis – und das ist mit 0:3 schon deutlich. Das Spiel war sehr intensiv. In der ersten Halbzeit haben wir Paroli geboten, können extrem stolz auf unsere Mannschaft sein. Dann hat Harry Kane dreimal getroffen – und es ist letztlich der Normalfall eingetreten, obwohl wir in der ersten Halbzeit darauf hingearbeitet haben, dass es nicht so kommt.“
Bayerns Sportvorstand Max Eberl: „Wir sind als Favorit ins Spiel gegangen – doch wir haben zunächst bei aller Intensität nicht viele Lösungen im Spiel nach vorne gehabt. Stuttgart auch nicht. Aber wir hatten das Gefühl, dass sie irgendwann müde werden könnten. Es war ein bisschen ein Abnutzungskampf. Aber wir haben ja mit Harry Kane zum Glück einen herausragenden Torjäger.“




















