Stimmen zum VfB Stuttgart
: Deniz Undav: „Für die Saison gebe ich uns eine Eins minus“

Nach dem 0:3 des VfB Stuttgart gegen den FC Bayern München haben sich die Beteiligten zum DFB-Pokalfinale geäußert. Wir fassen die Stimmen zusammen.
Von
Carlos Ubina, Dirk Preiß, David Scheu und Heiko Hinrichsen
Stuttgart
  • Den DFB-Pokal dürfen Deniz Undav und seine Mitspieler in dieser Saison nur ansehen – und nicht anfassen.

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  • Es ist angerichtet, das Olympiastadion erstrahlt zum Pokalfinale in ganzer Schönheit.

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  • Die VfB-Fans einmal mehr mit beeindruckender Choreo.

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  • Und darum geht’s.

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  • VfB-Trainer Sebastian Hoeneß schickt ...

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  • ... diese Elf auf den Rasen.

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  • Die VfB-Fans machen von Beginn an Stimmung.

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  • Zum Spiel.

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  • Der VfB überrascht die Bayern mit einer aggressiven Spielweise vom Start weg.

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  • Maxi Mittelstädt setzt die ersten Ausrufezeichen und hat zwei Chancen (9. und 17. Minute)

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  • Die Bayern sind in den ersten 30 Minuten offensiv von Jeff Chabot und Co. nahezu abgemeldet.

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  • Erst in der 36. Minute hat der FCB durch einen Fernschuss von Josip Stanisic die erste richtige Chance. Alex Nübel ist auf dem Posten.

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  • Der VfB wirft sich weiter in alles rein und bietet den Bayern einen großen Kampf. Mit 0:0 geht es in die Pause.

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  • Zu Beginn der zweiten Halbzeit protestieren beide Fanlager gegen den DFB und zeigen eine Pyroshow.

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  • Der VfB bleibt weiter bissig.

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  • Doch dann kommt Harry Kane. Der Bayern-Torjäger trifft in der 55. Minute zum 0:1.

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  • Danach war erst einmal schlechte Sicht angesagt.

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  • In der 61. Minute lässt Konrad Laimer eine Riesenchance zum 0:2 liegen.

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  • Der Gegentreffer zeigt Wirkung beim VfB.

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  • In der 80. Minute sorgt Kane mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung.

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  • Deckel drauf! Harry Kane macht per Handelfmeter das 0:3.

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Der VfB Stuttgart hat im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München rund eine Stunde lang überzeugt – doch am Ende verdient mit 0:3 verloren. Wie ordnen die Beteiligten das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Glückwünsch an Vincent Kompany und den FC Bayern. Wir waren nah dran, aber am Ende haben die Münchner ihre Klasse gezeigt. 60 Minuten lang haben wir gut gespielt – und es hat sich in dieser Phase so angefühlt, es schaffen zu können. Wir müssen uns nur vorwerfen lassen, aus den Balleroberungen nicht mehr gemacht zu haben. Im Moment sind wir natürlich enttäuscht, weil wir den Titel verteidigen wollten. Insgesamt bin ich aber stolz auf die Jungs, weil sie eine großartige Saison gespielt hat.“

Bayern-Coach Vincent Kompany: „Wir sind natürlich froh und glücklich. Der Pokal war kein einfacher Wettbewerb für uns in dieser Saison. Aber von Anfang an war es ein großes Ziel des Vereins, diesmal den DFB-Pokal wieder zu gewinnen - und die Mannschaft hat das gelebt. Der Wille es zu schaffen, ist mit den Spielen immer größer geworden. Vor allem nach den Siegen gegen Leipzig und Leverkusen im Viertel- und Halbfinale.“

VfB-Stümer Deniz Undav: „Uns hat am Ende ein bisschen Glück gefehlt. Wenn wir ein Tor machen, dann läuft das Spiel anders. Wir haben über 60 Minuten eine gute Leistung gezeigt – und können stolz auf uns sein. Wenn mir vor der Saison einer gesagt hätte, dass wir die Champions League erreichen und ins Pokalfinale kommen, dann hätte ich uns eine Eins plus gegeben – so ist es eine Eins minus.“

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Letztlich zählt das Ergebnis – und das ist mit 0:3 schon deutlich. Das Spiel war sehr intensiv. In der ersten Halbzeit haben wir Paroli geboten, können extrem stolz auf unsere Mannschaft sein. Dann hat Harry Kane dreimal getroffen – und es ist letztlich der Normalfall eingetreten, obwohl wir in der ersten Halbzeit darauf hingearbeitet haben, dass es nicht so kommt.“

Bayerns Sportvorstand Max Eberl: „Wir sind als Favorit ins Spiel gegangen – doch wir haben zunächst bei aller Intensität nicht viele Lösungen im Spiel nach vorne gehabt. Stuttgart auch nicht. Aber wir hatten das Gefühl, dass sie irgendwann müde werden könnten. Es war ein bisschen ein Abnutzungskampf. Aber wir haben ja mit Harry Kane zum Glück einen herausragenden Torjäger.“

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