: VfB-Boss Wehrle nach Fan-Protesten: „Unterbrechungen vermeiden“
Spielunterbrechung nach Fan-Aktionen beim DFB-Pokalfinale: Alexander Wehrle lobt dennoch die Unterstützung der Anhänger und hofft auf einen störungsfreien Ablauf in Zukunft.
Es ist angerichtet, das Olympiastadion erstrahlt zum Pokalfinale in ganzer Schönheit.
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Die VfB-Fans einmal mehr mit beeindruckender Choreo.
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Und darum geht’s.
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VfB-Trainer Sebastian Hoeneß schickt ...
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... diese Elf auf den Rasen.
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Die VfB-Fans machen von Beginn an Stimmung.
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Zum Spiel.
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Der VfB überrascht die Bayern mit einer aggressiven Spielweise vom Start weg.
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Maxi Mittelstädt setzt die ersten Ausrufezeichen und hat zwei Chancen (9. und 17. Minute)
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Die Bayern sind in den ersten 30 Minuten offensiv von Jeff Chabot und Co. nahezu abgemeldet.
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Erst in der 36. Minute hat der FCB durch einen Fernschuss von Josip Stanisic die erste richtige Chance. Alex Nübel ist auf dem Posten.
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Der VfB wirft sich weiter in alles rein und bietet den Bayern einen großen Kampf. Mit 0:0 geht es in die Pause.
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Zu Beginn der zweiten Halbzeit protestieren beide Fanlager gegen den DFB und zeigen eine Pyroshow.
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Der VfB bleibt weiter bissig.
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Doch dann kommt Harry Kane. Der Bayern-Torjäger trifft in der 55. Minute zum 0:1.
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Danach war erst einmal schlechte Sicht angesagt.
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In der 61. Minute lässt Konrad Laimer eine Riesenchance zum 0:2 liegen.
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Der Gegentreffer zeigt Wirkung beim VfB.
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In der 80. Minute sorgt Kane mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung.
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Deckel drauf! Harry Kane macht per Handelfmeter das 0:3.
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Vorstandschef Alexander Wehrle vom VfB Stuttgart hat auf den kollektiven Protest der Fans der Schwaben und des FC Bayern München beim DFB-Pokalfinale (0:3) mit gemäßigten Tönen reagiert. „Generell ist es so, dass wir die Fan-Kultur unterstützen“, sagte er. „Klar ist aber auch, ich wünsche mir, dass es nicht zu Spielunterbrechungen führt, weil der Fußball schon die 90 Minuten im Mittelpunkt stehen sollte.“
Die Anhänger hatten während der Partie ihren Unmut über den Deutschen Fußball-Bund zum Ausdruck gebracht. Mit Sprechchören und Transparenten wurde der Verband in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit im Berliner Olympiastadion verunglimpft.
Wehrle: Unterstützung ist alles, was zählt
Zum Abschluss der offensichtlich konzertierten Aktion zündeten beide Fanlager massive Pyrotechnik und sorgten dadurch für eine Spielunterbrechung. Angesichts der Rauchentwicklung konnte Schiedsrichter Sven Jablonski die Partie erst nach einigen Minuten wieder anpfeifen. Der Protest richtete sich neben den hohen Ticketpreisen für die Partie gegen die aus Sicht der Fans unverhältnismäßige Rechtsprechung des Verbands bei Fanvergehen.
Wehrle wies den Vorwurf indes zurück, Fans würden mit solchen Aktionen ein ganzes Spiel „kapern“. Er sagte: „Das sehe ich nicht so.“ Zugleich hob er die Unterstützung von den Rängen hervor: „Das ist alles, was zählt.“