Einzelkritik zum VfB Stuttgart
: Deniz Undav und Co. vorne ohne Biss – die Noten für die VfB-Profis

Der VfB Stuttgart hat im DFB-Pokalfinale in Berlin 0:3 gegen den FC Bayern München verloren. Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten VfB-Spieler bewertet.
Von
Carlos Ubina und Heiko Hinrichsen
Stuttgart
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  • Machte vorne im VfB-Angriff so gut wie keinen Stich: der Stuttgarter Toptorjäger Deniz Undav.

    IMAGO/Maximilian Koch//
  • Alexander Nübel (Note 3,5): Kam ein wenig wackelig in die Partie, als einige Zuspiele von hinten raus beim Gegner landeten. Hielt in der 37. Minute stark bei einem Stanisic-Schuss – und spielte dann solide, aber ohne die große Ausstrahlung. War allen drei Gegentoren durch Harry Kane machtlos.

    Pressefoto Baumann
  • Luca Jaquez (Note 2,5): Der antrittsstarke Schweizer stand wie im Pokalfinale 2025 in der VfB-Startelf. Lange ist Jaquez in dieser Runde verletzt gewesen, sonst wäre sein Stern vielleicht bereits vollends aufgegangen. Spielte auf der Rechtsverteidiger-Position gegen Luiz Diaz eine starke Partie – und ist hinten rechts eine echte Option für die neue Saison. Musste aber nach 64 Minuten verletzt raus.

    Pressefoto Baumann
  • Ramon Hendriks (Note 3): Bekam es mit dem trickreichen Michael Olise auf der linken Defensivseite zu tun – und zog sich dabei lange gut aus der Affäre. Doch ganz zu stoppen ist der Franzose nie, so wie bei seiner Vorlage vor dem 0:1 durch Kane (55.). Da stand der Niederländer ein bisschen weit weg vom Bayern-Starspieler. Ein Knackpunkt im Spiel des VfB.

    Pressefoto Baumann
  • Jeff Chabot (Note 3): Verfolgte den Bayern-Torjäger Harry Kane meist auf Schritt und Tritt, weil Trainer Hoeneß in einer 1:1-Zuteilung Mann gegen Mann spielen ließ. Verlor den Engländer vor dessen Kopfballtreffer zum 0:1 kurz aus den Augen. Hielt die Abwehr lange Zeit gut zusammen – auch wenn Kane noch zweimal traf.

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  • Maximilian Mittelstädt (Note 3): Prüfte mit einem satten Distanzschuss in der 17. Minute den Bayern-Keeper Jonas Urbig. War in der ersten Halbzeit sehr präsent, einsatzstark – und engte zudem die Kreise von Konrad Laimer ein, wenn der nach vorne ging. Nach der Pause wie viele Kollegen schwächer – ohne offensive Entlastungsmomente.

    Pressefoto Baumann
  • Chema Andrés (Note 2,5): Kümmerte sich um Jamal Musiala. Chema war dann auch erst einmal damit ausgelastet, seine Defensivaufgaben zu erfüllen. Der Spanier verhinderte dabei, dass einige gefährliche Pässe ankamen. Wagte sich nach dem Rückstand weiter nach vorne. In der Schlussphase kam Nikolas Nartey für ihn (83.)..

    VfB Stuttgart
  • Angelo Stiller (Note 3,5): War nicht so häufig wie gewohnt am Ball. Das machte Angelo Stiller in manchen Szenen zu schaffen. Er wollte die Kugel öfter als 24-mal im ersten Abschnitt am Fuß haben. Im zweiten Durchgang lief es aber nicht viel anders. Sein direkter Gegenspieler Aleksandar Pavlovic ließ es nicht zu. Leistete sich in der Schlussminute ein Handspiel im Strafraum, das via Elfmeter zum 0:3 führte.

    Pressefoto Baumann
  • Jamie Leweling (Note 3,5): Trat nach vorne anfangs nicht in Erscheinung. Das lag auch an seiner Positionierung. Jamie Leweling war nach hinten gefordert und arbeitete viel für das Team. Nach der Pause mit mehr Offensivschwung. Gefährlich wurde der Nationalspieler allerdings nicht.

    Pressefoto Baumann
  • Deniz Undav (Note 4,5): War im ersten Abschnitt kaum zu sehen. Doch das ist nicht ungewöhnlich. Sein Spiel lebt von Momenten. Gegen die aufmerksamen Bayern kamen diese aber nicht für Deniz Undav. Es tat sich keine Lücke für den Angreifer auf.

    Pressefoto Baumann
  • Chris Führich (Note 3,5): Gefiel zu Beginn mit seinen Antritten, da er die Bayern-Abwehr und Konrad Laimer forderte. Es sprang zunächst aber nicht mehr als ein Schuss dabei heraus (27.). Nach dem Seitenwechsel gab es immer weniger die Tempodribblings von Chris Führich. Der Flügelstürmer wurde dann ausgewechselt.

    Pressefoto Baumann
  • Ermedin Demirovic (Note 4,5): Er ist ein Mittelstürmer, der dem Gegner wehtun kann. Das zeigte Ermedin Demirovic von Anfang an. Lief fiel und attackierte ständig die Bayern-Verteidiger, doch entscheidend zum Abschluss kam Ermedin Demirovic nicht. Der Bosnier machte am Ende Platz für Tiago Tomas (83.).

    Pressefoto Baumann
  • Finn Jeltsch (Note 3): Kam für den verletzten Luca Jaquez (64.). Finn Jeltsch ging dann gleich energisch in seinen ersten Zweikampf. Blieb dran du machte seine Sache in der Abwehr ordentlich.

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  • Bilal El Khannouss: Kam in der 78. Minute für Chris Führich – zu spät für eine Bewertung.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Tiago Tomas: Kam in der 84. Spielminute für Ermedin Demirovic ins Spiel – zu spät für eine Bewertung.

    Pressefoto Baumann/Volker Mueller
  • Nikolas Nartey: Kam in der 84. Spielminute für Chema – zu spät für eine Bewertung.

    Pressefoto Baumann
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Trotz einer guten Leistung, vor allem in der ersten Halbzeit: Der VfB Stuttgart hat das 83. Pokalfinale vor 74.000 Fans im ausverkauften Berliner Olympiastadion mit 0:3 (0:0) gegen den FC Bayern München verloren. Damit hat die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß die Titelverteidigung verpasst.

Der Bayern-Torjäger Harry Kane brachte den Meister per Kopf mit 1:0 in Führung (55.), ehe er per Rechtsschuss das 2:0 folgen ließ (80.). In der Nachspielzeit traf der Engländer per Handelfmeter zum 3:0 (90.+2).

Nun geht es für die meisten VfB-Profis in die Sommerpause, eine Reihe Stuttgarter sind aber noch bei der WM gefordert – für die DFB-Elf, aber auch für andere Verbände.

Alle Noten für die Weiß-Roten | Das Bundesliga-Livecenter

Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.

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