U23 der TSG Balingen
: Wolf-Elf rutscht auf Abstiegsplatz, hat die Rettung aber in der eigenen Hand

Zwei Spieltage vor dem Saisonende ist der Abstiegskampf in der Verbandsliga völlig offen.
Von
Pascal Kopf
Oberndorf
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Bastian Maier (rechts) – im Zweikampf mit Simon Brandstetter – musste verletzt vom Feld.

Kara

Direkter Klassenerhakt, direkter Abstieg und die Teilnahme an der Relegation – zwei Spieltage vor Schluss ist für die TSG Balingen II jedes der genannten Szenarien noch möglich.

Direkt nach dem 2:3 gegen den TSV Oberensingen hatte Philipp Wolf erkannt: „Wir haben den Klassenerhalt nun nicht mehr in der eigenen Hand.“ Die schlechte Nachricht: Durch den 4:2-Sieg des FC Esslingen sind die Balinger mittlerweile auch auf einen direkten Abstiegsplatz gerutscht. Die gute Nachricht: Die These von Wolf stimmt mittlerweile nicht mehr, denn nach der Dorfmerkinger Pleite in Tübingen und dem noch anstehenden direkten Duell, kann die TSG II dieses Team aus eigener Kraft noch überholen und zumindest die Relegation sichern.

Direkte Duelle

Mit dem Aufeinandertreffen von Tübingen und Esslingen gibt es am kommenden Spieltag zudem ein weiteres direktes Duell zweier Abstiegskandidaten. Die Balinger sollten ihrerseits beim SSV Ehingen-Süd unbedingt gewinnen.

Gegen Oberensingen zeigte das Team wieder mal eine ordentliche Leistung und war mit dem Favoriten über weite Strecken ebenbürtig. Zu einfache Fehler begünstigten aber, dass die Gäste das Spiel drehen konnten. „Wir sind zu naiv. Das 2:3 war symptomatisch, da sprechen wir nicht miteinander. Das kann ich mir nicht erklären“, so Wolf.

Kein Elfmeter

Da auch ein möglicher Elfmeter nach Foul an U19-Spieler Simun Birkic nicht geahndet wurde und eine weitere Szene folgte, in der das 3:3 aufgrund eines verfrühten Pfiffs verwehrt blieb, stand am Ende die nächste bittere Niederlage zu Buche.

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