TV St. Georgen ist Meister: Nach dem 18. Sieg in Serie beginnt die Party – Frauen trotzen Roter Karte

Die Handballer des TV St. Georgen ließen es nach der Meisterschaft so richtig krachen.
Victoria LangBezirksoberliga: TV St. Georgen – VfL Nagold 37:19 (17:9). Gut zehn Minuten hielt der VfL dagegen. Nach dem 5:5 übernahmen dann aber die Bergstädter das Kommando. Über 10:6 ging es bis zur Halbzeit auf 17:9.
St. Georgen machte Nagold weiter das Leben schwer. Die Bergstädter ließen den Gästen keine Chance. Immer wieder eroberten die Gastgeber Bälle und münzten die Ballgewinne in Tore um. Bald hieß es 30:12. So war früh klar, dass die Bergstädter keine Zweifel an der vorzeitigen Meisterschaft und dem damit verbundenen Wiederaufstieg in die Landesliga lassen werden. Am Ende jubelte der TVS über einen auch in der Höhe verdienten 37:19-Heimsieg.
Nach dem Abpfiff kannte der Jubel keine Grenzen. Mit 18 Siegen in Serie geht der TVS nun in die letzten Spiele.
Tore für den TV St. Georgen
T. Assfalg (13/7), Groh, Hüter, Lermer (je 2), Pe. Assfalg (1), Pa. Assfalg (4) und Jerke (7).
Landesliga, Frauen: TV St.Georgen – HSG Friedrichshafen-Fischbach 33:25 (13:9). Im Duell mit dem Tabellenvierten konnten die Bergstädterinnen endlich den gewünschten Befreiungsschlag landen. St. Georgen fand einen guten Start in die Partie und legte mit 5:2 vor. Zur Halbzeit stand es 13:9.
Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Gastgeber weiter stabil. Mit 15:10 ging es weiter. Dann musste der TVS einen Rückschlag hinnehmen. Luisa Brandenburg kassierte nach einem überschaubaren Foul eine Rote Karte. Aber die Mannschaft fing auch diesen Rückschlag ab. Angetrieben von Daya Radek und Nele Hüter stellte St. Georgen auf 17:11. Am Ende feierten die TVS-Damen einen wichtigen 33:25-Sieg.
Tore für St. Georgen
Hüther (10), Brandenburg, Köppel, A. Smajic (je 1), Radek (6), Y. Beha (5/2), Kurz (3/2), N. Beha und Fajfer (je 3).