TV St. Georgen Handball
: Landesligist verpasst die letzte Chance für den Klassenerhalt

Große Enttäuschung beim TV St. Georgen: Die Handballer steigen endgültig aus der Landesliga ab. In Lindau ist nichts zu holen.
Von
(lerm)
Oberndorf
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Für die Handballer des TV St. Georgen geht es in der Bezirksoberliga weiter.

Victoria Lang

Entscheidungsspiele um die Landesliga: TSV Lindau – TV St.Georgen 32:26 (12:7). Schon nach dem Hinspiel saß die Enttäuschung tief bei den Bergstädtern. Trotz einer 12:5-Führung hatte der TVS am Ende beim 23:24 eine Hypothek mit ins Rückspiel genommen.

Die erste Hälfte

Der Spielstart war äußerst nervös. Beide Mannschaften taten sich zunächst schwer und legten den Fokus auf die eigene Abwehrarbeit. Nach gut 15 Spielminuten lag Lindau mit 4:2 in Front. Als David Bublies in der 22. Spielminute über das gesamte Feld ins verwaiste Tor der Lindauer zum 4:5 für St. Georgen traf, keimte Hoffnung auf.

Die letzten acht Minuten des ersten Durchgangs setzten die Bergstädter dann aber mächtig in den Sand. Neben einigen Ballverlusten wurde vor allem TSV-Torwart Jens Ellermann zum Alptraum der Bergstädter.

Lindau fand, angetrieben vom ehemaligen Handball-Profi Jörg Lützelberger, immer wieder Lösungen. So sah sich der TVS zwischenzeitlich mit 6:12 im Rückstand. Die Disqualifikation von Johannes Brombeis und der Strafwurf von Tim Eisele stellten den 12:7-Halbzeitstand her.

Die zweite Hälfte

St. Georgen wollte sich berappeln und die Wende schaffen. Aus einem 13:9 machte Lindau aber wieder ein 16:10, ehe St. Georgen wieder auf 12:16 aufschloss. Doch es gelang den Schwarzwäldern nicht mehr, Stabilität in die Defensive zu bringen. Auch in der Offensive leistete sich der TVS immer wieder Fehler. Mit dem 21:14 stellten die Lindauer die Weichen endgültig auf Sieg.

St. Georgen versuchte, angetrieben von über 50 in gelb gehüllten Schlachtenbummlern, alles, doch Lindau ließ nichts mehr anbrennen. Am Ende jubelte Lindau über einen souveränen 32:26-Relegations-Sieg über die Bergstädter. St. Georgen verpasste damit die letzte Ausfahrt zum Klassenerhalt und steigt in die Bezirksoberliga ab.

Vollkommen niedergeschlagen und enttäuscht verließen die Jungs vom Roßberg das Feld. Nun bleibt endlich etwas Zeit, um Körper und Kopf Zeit zur Erholung zu geben. Anschließend hat die Mannschaft dann einiges an Arbeit vor sich, um sich auf die anstehende Saison in der Bezirksoberliga vorzubereiten.

Die Tore

TV St. Georgen: T. Assfalg (7/2), Kovacovski, Jerke, Bublies (je 2), Pa. Assfalg (3), Eisele (8/4), Müller, Groh (je 1).

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