Turnen: Meßstetter Frauen müssen in die Relegation

Die Riege des TSV Meßstetten muss im Herbst „nachsitzen“.
WysotzkiPersonell geschwächt trat der TSV Meßstetten zum letzten Wettkampf in der Bezirksliga in Munderkingen an. Durch Krankheit und Verletzungen musste die Mannschaft auf vier Turnerinnen verzichten.
Am Schwebebalken macht sich personelle Schwächung bemerkbar
An drei von vier Geräten mussten die Meßstetterinnen allerdings ohne Streichwertung auskommen. Am Startgerät, dem Schwebebalken, kam dieses Handicap besonders zum Tragen. Zu viele Absteiger kosteten die Mannschaft letztendlich wertvolle Punkte. Schon mit zwei Absteigern weniger hätte der TSV seinen 5. Tabellenplatz halten können. Fabienne Pohl war die einzige Meßstetter Turnerin, die ohne Sturz durch ihre Balkenübung kam.
Gute Auftritte am Boden und am Sprung
Die Turnerinnen vom Heuberg ließen sich nicht entmutigen und zeigten am nachfolgenden Boden schöne und ausdrucksstarke Übungen ohne Fehler. Jennifer Lehr heimste mit 10,5 die höchste Bodenwertung für Meßstetten ein. Am Sprung konnten die Mädchen ebenfalls solide turnen. Marie Gambin stellte ihren Yamashita-Sprung genau in den Stand und wurde dafür mit 10,5 Punkten belohnt.
Am abschließenden Stufenbarren freute sich die Mannschaft über vier Übungen ohne gröbere Patzer. Die beiden Routiniers Anne Ammann und Leonie Ehresmann konnten hier mit 8,45 und 8,1 die höchsten Wertungen erturnen.
TSV rutscht noch auf Rang sieben ab
Am Ende des Wettkampftages stand der TSV Meßstetten auf dem 7. Platz. Durch die starke Leistung des TSV Geislingen hat sich die Tabelle ordentlich durchmischt: Geislingen ist nun punktgleich mit Meßstetten, zieht aber aufgrund der höheren erturnten Gesamtpunkte knapp an Meßstetten vorbei. Somit ist der TSV auf Tabellenplatz sieben abgerutscht und muss im Herbst in der Bezirksliga-Relegation antreten.