Turnen: 0,40 Punkte fehlen zum ersten Sieg

Trotz einer guten Leistung mussten sich die Turner des TSV Dunningen in Altshausen hauchdünn geschlagen geben.
KieningerDer TSV Dunningen lieferte sich einen nervenaufreibenden Auswärtswettkampf beim TSV Altshausen. In einem Duell auf Augenhöhe, bei dem beide Mannschaften um den ersten Saisonsieg in der Landesliga kämpften, fiel die Entscheidung erst mit den allerletzten Übungen. Am Ende fehlten den Dunningern mit 264,55:264,95 Punkten nur 0,40 Punkte zum Erfolg.
Der Wettkampf begann für Dunningen mit einer starken Vorstellung am Boden. Obwohl die Riege hier eine saubere Leistung abrief, hatten die Gastgeber am Ende sowohl am Boden als auch am Pauschenpferd knapp die Nase vorn.
Starke Vorstellung an den Ringen
Doch die Dunninger bewiesen Moral und kämpften sich zurück. Ein besonderes Highlight markierten die Ringe: Obwohl die Mannschaft hier nur zu viert antrat, zeigten alle Turner eine geschlossene und nervenstarke Performance. Janne Schumacher vollendete seine Übung mit einem gestandenen Doppelsalto und wurde mit 11,55 Punkten belohnt. Gemeinsam mit Marius Mink (12,30), Markus Helzer (11,65) und Johannes Mauch (11,60) verbuchte Dunningen hier den ersten Gerätesieg des Tages.
Am Sprung glänzte der TSV mit starken Tsukaharas von Marius Mink (11,00) und Lukas Holl (10,90). Auch am Barren zeigten Marius Mink (12,40) und Johannes Mauch (11,25) solide Übungen. Dennoch blieb der bisherige Rückstand bestehen, und Dunningen startete mit einem Punkte-Defizit von 223,00:225,65 Punkten in das abschließende Gerät, das Reck.
Der TSV beweist am Reck Nervenstärke
Dort bewies das Team Nervenstärke und Dunningen eine beeindruckende Aufholjagd. Die Mannschaft blieb beinahe fehlerfrei und machte mit Florian Finkbeiner (10,40), Simon Mauch (10,50), Marius Mink (10,55) und Kevin Kieninger (10,10) wertvolle Punkte auf den Gastgeber gut. Ein besonderer Lichtblick war zudem die Leistung von Marius Mink, der mit starken 68,75 Punkten als bester Scorer auf Dunninger Seite überzeugte.
Optimistischer Blick nach vorne
In der Endabrechnung reichte die Leistungssteigerung knapp nicht aus. Trotz der emotionalen Niederlage blickt die Mannschaft optimistisch nach vorne. Am Sonntag, 12. April, empfängt der TSV Dunningen um 15 Uhr die Spvgg Mössingen zum Heimwettkampf in der Wehlehalle.