Traumstart in Kreisliga A1: Der SV Waldmössingen und sein „magisches Dreieck“ im Sturm

Damian Kaminski ist einer der Garanten für den guten Saisonstart des SV Waldmössingen.
RohdeSieben Spiele, 21 Punkte, 23:3-Tore – diese Bilanz spiegelt die Überlegenheit des SV Waldmössingen in der Kreisliga A1 absolut wieder und zeigt auf, dass der Abstieg im Juni eher ein „Betriebsunfall“ war. Der neue Coach Mladen Nikolic kann mit seinem motivierten Team an der sofortigen Rückkehr arbeiten.
Vor allen Dingen, weil sein „DK3“-Sturm als „magisches Dreieck“ ein wenig an an die früheren VfB Stuttgart-Granden Giovanne Elber, Krassimir Balakov und Fredy Bobic Ende der 1990er erinnert. Mit sechs Treffern beim 7:1 in Rosenfeld sorgten Damian Kaminski (1), Dominik Klaus (1) und Dennis Kimmich (4) für mächtig Furore.
Der 34-jährige deutsch-polnische Stürmer Kaminski kam 2022 vom SV Zimmern und spielte davor sechs Jahre beim FC 08 Villingen und weitere drei Jahre beim Bahlinger SC und Wormatia Worms in der Regional- sowie Oberliga. Zweimal gewann er ein südbadisches Verbandspokalfinale mit jeweils eigenem Endspiel-Treffer gegen den SV Oberachern und den Freiburger FC, schnupperte in drei Partien DFB-Pokal-Luft und erlebte gegen Fortuna Düsseldorf, Schalke 04 und SV Sandhausen den Flair der Profi-Welt. Nun ist Familienvater Kaminski, der als Fitness-Trainer arbeitet und in Niedereschach-Kappel wohnt, bereits die vierte Spielzeit beim SV Waldmössingen.
18 von 23 Treffern gehen auf das Konto der drei Angreifer
„Mit gefällt es gut beim SVW. Wir haben eine Mannschaft mit viel Potenzial und ich habe noch immer Spaß am Fußball. Ich hoffe, wir können den guten Start fortsetzen und weiter vorne um den Aufstieg mitspielen. Das Zeug dazu haben wir.“
Sein Trainer Mladen Nikolic lobt seinen erfahrenen Stürmer, zeigt zugleich jedoch auf, „dass wir als gesamtes Team überzeugen und sich alle in den Dienst der Mannschaft stellen“. Und von den drei unterschiedlichen Offensivtypen sieht er „Damian als den Techniker, Dennis als den Knipser und Dominik als den Vorbereiter.“
Kaminski indes traf bereits sechsmal ins Schwarze. Mit den Kollegen Kimmich (10) und Klaus (2) zusammen war er für 18 der 23 Treffer verantwortlich. Wenn bisweilen nicht das Trio geschlossen trifft, so netzt doch immer mindestens einer und bringt die gegnerischen Abwehrreihen zur Verzweiflung. Vom Ende der Tor-Serie und des Erfolgswegs für den SV Waldmössingen ist in dieser Spielzeit daher kaum auszugehen.