Tischtennis 2. Bundesliga
: SSV Schönmünzach hält dagegen

Die Leistung hat gestimmt. Doch die Schönmünzacher Tischtennis-Spielerinnen unterliegen dem Favoriten DJK Offenburg am Ende doch.
Von
Thomas Holzapfel
Oberndorf
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Mit aufsteigender Form: Julia Kaim

Thomas Holzapfel

Ohne die an der Hüfte verletzte Magdalena Hübgen und Urlauberin Antonia Bernhard schwanden bereits im Vorfeld die Chancen auf ein Erfolgserlebnis der Schönmünzacher Zweitligafrauen im Kellerduell gegen die DJK Offenburg.

Erschwerend kam hinzu, dass die Südbadenerinnen seit Beginn der Rückrunde wieder auf ihre belgische Spitzenspielerin Nathalie Marchetti zurückgreifen können.

Ausgeglichen geht’s los

Dennoch gestaltete der Aufsteiger die Partie erst einmal ausgeglichen. Julia Kaim bestätigte nach nunmehr abgeschlossenem Studium ihre aufsteigende Form, gewann zu Beginn gemeinsam mit ihrer Schwester Laura das Doppel gegen die Offenburger Spitzenspielerinnen Nathalie Marchetti/Shima Safaei und im Anschluss auch auf beeindruckende Weise ihr Einzel gegen die Belgierin.

„Bemerkenswerte Leistung“

Vor 65 Zuschauern brillierte dann auch die Salzstetterin Leonie Müller am hinteren Paarkreuz, glatt in drei Sätzen gewann sie gegen die frühere Bundesligaspielerin Petra Heuberger. „Das war wirklich eine bemerkenswerte Leistung von Leonie, sie hat drei Sätze lang ihr Ding durchgezogen und keine Schwächephase gezeigt“, lobte SSV-Vorstand Klaus Frey den Auftritt der 15-Jährigen.

Beim Stand von 3:3 sah es zwischenzeitlich so aus, als ob die Schönmünzacher Frauen weiter Paroli bieten könnten. Laura Kaim und Julia Kaim hatten in ihren Einzeln den jeweiligen Satzgewinn auf dem Schläger, mussten dann aber abreißen lassen und unterlagen jeweils in drei Sätzen. Danach war der Weg frei für die Gäste, die mit der ehemaligen DTTB-Kaderspielerin Jele Stortz den nicht unverdienten 6:3-Sieg festmachten.

Premiere gefeiert

Ihre Premiere im Trikot der SSV-Zweitligafrauen feierte die erst zwölfjährige Melissa Bill, die am Spieltag erst früh morgens um fünf Uhr vom internationalen Jugendturnier in Berlin zurückkehrte.

Der Dritte gastiert

Am kommenden Sonntag (11 Uhr, Murgtalhalle) trifft das Zweitliga-Schlusslicht auf die TTK Anröchte, den Dritten. „Auch wenn es aussichtslos scheint, wollen wir uns vor eigenem Publikum teuer verkaufen“, sagt Klaus Frey.

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