Tennis-Oberliga Damen: Grenzach erneut nur zu fünft

Nichts zu erben gab es für die Schweizerin Lara Kuprianczyk.
Daniel KavurMARKDORF. Der TC 1923 Grenzach muss sich in Markdorf deutlich geschlagen geben. Gegen den haushohen Favoriten war kein Kraut gewachsen. Wieder personell aus dem allerletzten Loch pfeifend, hatten die Oberliga-Damen des TC 1923 Grenzach auswärts nichts zu bestellen. 0:9 hieß es aus Sicht der Hochrhein-Equipe.
Reise an den Bodensee unter keinem guten Stern
Die Reise an den Bodensee stand unter keinem guten Stern. Die Suche nach genügend Personal gestaltete sich auch an diesem Wochenende einmal mehr als schwierig. Und so standen am Ende wieder nur fünf Spielerinnen auf dem Bogen. Damit war bereits vor dem ersten Vorhandschlag die Messe gelesen.
„Auf dem Papier steht ein klares 0:9. Aber wenn man sich die Ergebnisse anschaut, dann muss man doch feststellen, dass sich die Mädels gut geschlagen haben“, meint Teamchefin Alina Oschem, die ebenfalls erneut aussetzen musste. In allen fünf Duellen wiesen die Gastgeberin deutlich bessere LK-Zahlen auf.
Das Spitzeneinzel bestritten Chiara Merico (LK 2,0) und Frieda Sutter (LK 7,8). Die Schweizerin wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und behielt mit 6:3 und 6:1 die Oberhand. Etwas mehr Mühe hatte Julie Sappl (LK 2,9) im Duell der Zweier mit Rieke Wendt (LK 8,8). Die Grenzacherin zeigte eine gute Leistung, musste am Ende aber mit 4:6 und 3:6 den Kürzeren ziehen.
Die Schweizerin Lara Kuprianczyk (LK 16,0) stand an Position drei gegen Luisa Leibold (LK 5,9) beim 2:6 und 1:6 genauso auf verlorenem Posten wie Swantje Wendt (LK 21,1) an Position fünf. Bei ihrem Oberliga-Debüt war sie Lisa Ohlinger (LK 17,2) deutlich unterlegen.
Erfreulich war hingegen die Leistung, die Nina Frings (LK 18,7) auf den Sandplatz zauberte. Die Nummer vier der Grenzacherinnen bot Leonie Schulz (LK 10,1) lange Paroli, gewann denn auch Satz eins. Schulz drehte aber die Begegnung und so musste der Match-Tiebreak entscheiden. Hier bewies die Gastgeberin den längeren Atem und durfte nach dem 10:3 jubeln. „Das war dennoch eine klasse Leistung“, attestiert Oschem.
6:0 hieß es nach den Einzeln und so wurde bei der Sommerhitze auf die Austragung der Doppel verzichtet. So schlug ein deutliches 0:9 aus Sicht der Gäste zu Buche. „Wir sind ohne große Erwartungen nach Markdorf gefahren, und das hat sich am Ende auch bestätigt“, erklärt Oschem.
Grenzach steht auf dem letzten Tabellenplatz
Grenzach liegt nach drei Saisonniederlagen mit 0:6-Punkten an letzter Stelle der Rangliste. Nächster Gegner ist der Ski-Club Ettlingen, der ebenfalls noch keine Pluspunkte aufweist. Es wird das vorentscheidende Duell um den Klassenerhalt werden. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die personelle Lage beim TC 1923 bis dahin merklich entspannt.
Einzel: Merico – Sutter 6:3, 6:1, Sappl – Rieke Wendt 6:4, 6:3, Leibold – Kupriancyk 6:2, 6:1, Leonie Schulz – Frings 4:6, 6:2, 10:3, Ohlinger- Swantje Wendt 6:0, 6:0, Marlena Schulz – ohne Gegnerin. Doppel: Merico/Sappl – Sutter/R. Wendt (w.o.), Leipold/L.Schulz – Kupriancyk/Frings (w.o.), Ohlinger/M.Schulz ohne Gegnerinnen.