Tag des Handballs in Balingen
: Ordentlicher Test, aber neue Verletzungssorgen beim HBW

Das Team von Matti Flohr unterliegt der SG BBM Bietigheim mit 26:30. Neben einigen Erkenntnissen bringt die Partie aber auch neue Verletzungssorgen.
Von
Pascal Kopf
Oberndorf
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Csaba Leimeter und Co. zeigten gegen Bietigheim vollen Einsatz. Am Ende war der Bundesliga-Absteiger vier Tore besser als die Hausherren.

Kara

„Bietigheim hat eine hervorragende Mannschaft, sie haben fast den gesamten Erstligakader beisammen gehalten. Dafür war das sehr ordentlich, wie wir uns dagegen gestemmt haben“; ordnete HBW-Coach Matti Flohr die Geschehnisse am Samstag gegenüber unserer Redaktion ein.

Nach einer intensiven Woche inklusive Trainingslager zogen die Gäste in der letzten Viertelstunde davon und siegten letztlich mit 30:26 – zur Pause hatte der HBW noch mit 14:13 geführt. Deutlich ärgerlicher als die Niederlage waren aus HBW-Sicht aber die neuerlichen Personalprobleme. Flohr konstatierte: „Wir sind schon mit einigen Verletzungssorgen in die Partie gegangen und haben jetzt noch zwei dazubekommen.“ So musste Kapitän Tobias Heinzelmann nach einem Kopftreffer früh vom Feld, Till Wente hatte nach Abpfiff einen dick bandagierten Knöchel.

Auszeit zeigt Wirkung

„In der 2. Halbzeit ging es nur darum die Kräfte zu verteilen und weitere Verletzungen zu vermeiden. Was das anbelangt, war es natürlich sehr unbefriedigend“, so Flohr. Heinzelmann hatte in der gut gefüllten Mey Generalbau Arena noch den ersten Treffer des Abends geworfen, nach acht Minuten lag aber Bietigheim mit 4:1 in Front. Nur zwei Minuten später nahm Flohr, der mit seiner Mannschaft in dieser Woche viele intensive Einheiten absolviert hatte, eine Auszeit. Der HBW wirkte in der Folge entschlossener im Angriffsspiel und Neuzugang Stefan Bauer glich zum 8:8 aus (18.).

Zuvor hatte Torhüter Benedek Nagy eine Reihe starker Paraden gezeigt. Beim 13:12, erneut durch einen Treffer von Bauer, gingen die Hausherren erstmals wieder in Führung und hatten auch zur Pause (14:13) ganz leicht die Nase vorne.

Bietigheim zieht davon

Nach dem Seitenwechsel ging die Fehlerquote wieder etwas nach oben und Bietigheim präsentierte sich vor allen Dingen aus dem Rückraum durchschlagskräftiger. Bis zur 54. Minute war der HBW jedoch nur zwei Tore in Rückstand (24:26), dann zog Bietigheim entscheidend davon.

Das Gesamtfazit fiel für Flohr aber trotzdem positiv aus: „Die Trainingslager-Woche war sehr, sehr gut. Wir sind dann schon auch mit Ermüdung ins Spiel gegangen. Uns fehlen auf Rückraum Mitte drei Spieler, da haben wir ein wenig für die richtigen Aktionen gebraucht.“

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