SV Laufenburg – SV Aasen: Weshalb Tevfik Ceylan im SBFV-Pokal auf einen Coup hofft

Andreas Albicker ist einer von vier Ausfällen beim SV Aasen in Laufenburg.
RohdeSBFV-Pokal, 2. Runde: SV 08 Laufenburg – SV Aasen (Mittwoch, 19.30 Uhr). Anders als im DFB- oder im WFV-Pokal hat in Südbaden der unterklassige Verein nicht automatisch Heimrecht. Es wird so viel schwerer, bei einem Favoriten eine Überraschung zu schaffen.
Tevfik Ceylan
Aasens Spielertrainer Tevfik Ceylan ist dennoch optimistisch, „weil wir keinen Druck haben und die Partie als Zubrot nehmen. Für uns liegt die Priorität in der Liga. Ich sage den Jungs dennoch immer, dass wir jedes Spiel mit 100 Prozent angehen müssen. In Tiengen in der letzten Pokalrunde haben wir dies auch gemacht und auswärts mit 4:2 gewonnen.“
SV Laufenburg
Verbandsliga-Aufsteiger Laufenburg legte unter Trainer Michael Hagmann einen ordentlichen Saisonstart hin. Auf ein 3:1 gegen den SC Pfullendorf folgte ein knappes 1:2 bei den Spfr. Elzach-Yach.
Ceylan erwartet am Mittwochabend viel Defensivarbeit. „Wir können es jedoch mit Blick auf das nächste Punktspiel durchaus positiv sehen, wenn wir in Laufenburg unter Druck geraten.“
Die Personalien
Bei den Gastgebern ist Sandro Knab – neben Jonas Gläsermann – der beste Spieler, „den ich aus gemeinsamen Zeiten bei der Südbaden-Auswahl von früher noch kenne“, so der Aasener Trainer.
Mit dem zuletzt angeschlagenen Abwehr-Riesen Eduard Nowak oder dem verletzten Stürmer Sandro D’Accunto gibt es weitere starke Einzelspieler. Der SV 08 ist zudem extrem stark bei Standards. Ein personeller Abgang war im Sommer Lorand Lekaj (Croatia Reutlingen).
Auf Seiten des SVA fehlen vier Mann: Andreas Albicker (Sperre), Sebastian Sauter (Urlaub) und die verletzten Moritz Bruch und Manuel Hall. Zurück aus dem Urlaub sind dagegen Dirk King und Moritz Richter.