Staffeltag Schwarzwald/Zollern: Bis zu zehn Bezirksliga-Absteiger 2025/26

Im Rahmen des Staffeltags wurden auch zahlreiche Ehrungen vorgenommen.
KaraMehr als 250 Vereinsvertreter und Verantwortliche kamen am Samstagmorgen zum Staffeltag des Fußballbezirks Schwarzwald/Zollern zusammen, um die abgelaufene Saison Revue passieren zu lassen und einen ersten, organisatorischen Blick auf die kommende Spielzeit 2025/26 zu werfen. Der Bezirksliga-Staffelleiter Markus Aberle freute sich darüber, dass die Veranstaltung „so gut besucht“ und der Ablauf „sehr harmonisch“ war.
Unschönes Thema
Beim Rückblick auf die Saison 2024/25 wurden vor allem das Spielsystem in der Bezirksliga und die bis zuletzt komplizierten Abstiegsszenarien behandelt. Es wurde viel Lob ausgesprochen, aber auch ein unerfreuliches Thema zur Sprache gebracht: die zunehmenden Fälle von Gewalt auf und neben dem Platz. „Solche Situationen beginnen oftmals von außen. Wir wollten den Vereinen noch einmal klarmachen, dass sie als Heimteam für die Zuschauer verantwortlich sind“, so Aberle.
Zwei neue Kassenprüfer
Im Rahmen der Entlastungen und Wahlen des Bezirksausschusses wurden zwei neue Kassenprüfer gewählt: Markus Müller vom SV Dotternhausen und Egon Welther vom FC Grosselfingen. Ansonsten geht man in gewohnter Konstellation in die kommende Saison.
Größtes Thema mit Blick auf 2025/26 war die Zusammensetzung und Abstiegsregelung der Bezirksliga und der Kreisligen A. Wie schon in der abgelaufenen Spielzeit, in der bis zuletzt die Aufstiegsrennen und Abstiegskämpfe der höheren Ligen für ungewisse Verhältnisse sorgten, könnte es auch 2025/26 wieder zu komplexen Szenarien kommen. Entscheidend ist dabei vor allem die Landesliga 3, in der neun Mannschaften aus dem Bezirk Schwarzwald/Zollern mitmischen: der BSV Schwenningen, der FC 07 Albstadt, der SC 04 Tuttlingen, der SV Seedorf, der SV Zimmern o.R., die TSG Balingen II, der TSV Harthausen/Scher, der VfB Bösingen und der VfL Mühlheim.
Erneut kompliziert?
„Theoretisch können ja bis zu sechs dieser Teams absteigen und in unsere Bezirksliga kommen“, erklärt Markus Aberle. In diesem Fall würden satte zehn Klubs den Gang in die Kreisliga A angehen müssen – welche dann wiederum ebenfalls mit Abstiegsszenarien und einer neuen Staffeleinteilung konfrontiert wird.
330 Kästen Bier
Wahrscheinlicher ist jedoch ein Szenario, in dem nur zwei oder drei der Bezirksvertreter aus der Landesliga absteigen: „Dann gäbe es sechs oder sieben Absteiger aus der Bezirksliga. Zwischen vier und zehn ist alles möglich“, so der Staffelleiter.
Eine kleine Freude am Rande des Staffeltags: Die Brauerei Erdinger stellte insgesamt 330 Kästen Bier für die anwesenden Vereine zur Verfügung.
