Verbandsliga legt wieder los
: U23 der TSG Balingen empfängt den Tabellenführer aus Neckarsulm

Auch in der Verbandsliga geht es wieder los: Die U23 der TSG Balingen empfängt am Samstag (15 Uhr) Türkspor Neckarsulm.
Von
Pascal Kopf
Oberndorf
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Die U23 der TSG Balingen legt wieder los.

Kara

„Wir sind alle Wettkämpfer, es ist immer reizvoll wenn es um Punkte geht“, stellt U23-Trainer Philipp Wolf vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres klar. Dieses hat es für die Zweitvertretung der TSG gleich in sich – der Tabellenführer kommt. „Das ist gleich ein Riesenbrocken. Sie sind vermutlich die beste Mannschaft der Liga und stehen momentan zu Recht an der Spitze“, so Wolf.

Gute Erinnerungen hat er jedoch an das Hinspiel. Am 2. Spieltag reiste seine Mannschaft mit einer Auftaktniederlage im Gepäck nach Neckarsulm und feierte einen 1:0-Sieg. Silas Bader hatte früh per Elfmeter getroffen, in der Folge fing man sich kein Gegentor mehr. „Da war sicherlich viel Glück dabei. Das Spiel zeigt aber, dass alles möglich ist“, bekräftigt Wolf.

Gute Bilanz gegen Top-Teams

Gegen die Top-Teams hat sich die junge Mannschaft generell sehr gut geschlagen. Woran das liegt? „Es ist nicht so einfach festzumachen. Die Spiele waren teils auch grundverschieden. Wir können aber gegen jeden bestehen“, so Wolf.

Nach einer Serie von Gastspielen zu Beginn der Saison, wartet in den kommenden Wochen ein „Heimspiel-Marathon“ auf die TSG II. Fünf der ersten sechs Begegnungen werden auf eigenem Platz ausgetragen, einzig beim FC Holzhausen ist man in der Fremde gefordert. Diesen Fakt will die Mannschaft natürlich nutzen, zumal man in der bisherigen Spielzeit zu Hause ordentlich gepunktet hat.

Nicht erfolgreich verlief die Generalprobe in der Vorwoche – man musste sich dem VfL Nagold 0:3 geschlagen geben. Das Spiel wurde aufgearbeitet, Defizite ausgemacht, zu hoch hängen will es Wolf aber nicht. „Es wird am Samstag ein ganz anderes Spiel. Nagold war sehr abwartend, da rechne ich bei Neckarsulm mit einer anderen Herangehensweise.“

Schambeinentzündung mal Zwei

Verzichten muss die Mannschaft auf Dustin Fritz und Christos Thomaidis, die sich beide mit einer Schambeinentzündung herumplagen, die Rückkehr ist ungewiss. „Das kann in zwei Wochen wieder gut sein oder noch Monate gehen“, schildert Wolf das Dilemma. Positionsbedingt wiegt vor allen Dingen der Ausfall von Fritz schwer, da mit Luis Sinz und auch Raphael Hipp Optionen für die Innenverteidigung ebenfalls vorerst weggefallen sind. Es dürfte also auf das Pärchen Bastian Maier und Ahmet Anez hinauslaufen, U19-Spieler Daniel Knobloch steht als Backup bereit.

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