Landesliga Staffel 3: Für Ergenzingens Trainer geht es zurück an die alte Wirkungsstätte

Nach Zimmern folgt nun Pfullingen.
Thomas FritschVfL Pfullingen – TuS Ergenzingen (Samstag, 14.30 Uhr). „Von der Altersstruktur her könnte es auch ein Duell zweier A-Jugendmannschaften sein“, so Florian Schwend, TuS Ergenzingen Trainer, im Vorfeld der Partie am Samstag.
Absteiger gegen Aufsteiger heißt es dann. Und für Schwend selbst auch deshalb besonders, weil es für ihn als Pfullinger an seine alte Trainerwirkungsstätte zurück geht. „Da freut man sich natürlich, dennoch sollte das nicht im Vordergrund stehen. Wir brauchen dringend ein Erfolgserlebnis. Das ist das Hauptaugenmerk“, so der Coach.
Keine leichte Aufgabe. Zwar stehen die Pfullinger noch ohne Sieg aus drei Spielen da und haben zweimal Remis gespielt, aber „ihre Qualität gibt einiges mehr her“, weiß der Coach. Das lässt auch der Sieg im WFV-Pokal gegen Oberligisten SSV Reutlingen vermuten. „Wir haben die Pfullinger nicht umsonst als Aufstiegskandidaten ausgemacht.“ Zwar steckt die Mannschaft noch mitten im Umbruch, einige Leistungsträger haben den Verein verlassen und man setzte „gezwungenermaßen auf Jugend“, aber für Schwend ist klar, dass Pfullingen sich bislang noch unter Wert verkaufte.
Keine Ruhezeit
Die Ergenzinger selbst aber auch, die nach dem Aufstieg noch viel lernen müssen. Vor allem, dass in der Landesliga jeder kleine Fehler bestraft wird und man sich keine Ruhezeit gönnen kann. „Wir haben gegen Zimmern 40 Minuten ein super Spiel gezeigt. Dann sind wir zum Umstellen gezwungen, einen Moment nicht ganz auf der Höhe und es steht 0:1.“
Personell wird sich die Lage beim TuS allerdings kaum entspannen. Lediglich der zuletzt gesperrte Dave Nzally ist wieder dabei. „Wir werden wohl wieder mit vier U19-Spielern antreten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass von ihnen sogar welche anfangen.“ Hinter Nico Bogensperger steht noch ein Fragezeichen. Er hatte sich im Spiel gegen Zimmern eine Jochbeinprellung zugezogen und setzte zuletzt im Training aus.
