Großglockner Mountain Run: Villinger Lukas Ehrle mit einem Top-5-Ergebnis

Lukas Ehrle präsentierte sich beim Großglockner Mountain Run in einer guten Verfassung und kam unter den besten fünf ins Ziel.
Jonathan Wyatt- Lukas Ehrle lief beim Großglockner Mountain Run in starker Form und erreichte die Top 5.
- Die Strecke führte von Heiligenblut zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe – 13,3 km und 1300 HM.
- Er war früh einziger Europäer in der Spitzengruppe und lag am ersten steilen Anstieg auf Rang vier.
- Im Finale über 522 Stufen schlug er Lorenzo Cagnati, unterlag aber knapp Tiziano Moia.
- Ehrle wurde zweitbester Europäer, gewann seine Altersklasse und lief 1:14:50 Minuten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Lukas Ehrle (LG Brandenkopf) setzt seine Erfolgsserie auch auf ganz großer Bühne fort. Beim Großglockner Mountain Run, der dieses Jahr auch wieder Station des Weltcups war, zeigte der 21-Jährige ein couragiertes Rennen und belohnte sich mit einem Top-5-Ergebnis.
Von Heiligenblut mussten die Teilnehmer bis zum Ziel auf der Kaiser-Franz-Josefshöhe auf einer 13,3km langen Strecke ganze 1300 Höhenmeter überwinden. Ehrle ging das Rennen mutig an und war anfangs der einzige Europäer in der von Kenianern dominierten Spitzengruppe. Als sich das Feld am ersten sehr steilen Anstieg auseinanderzog, sortierte sich der Villinger an Position vier ein.
Zwei Kilometer vor dem Ziel gelang es einem italienischen Duo, zum Nachwuchstalent aufzuschließen, und es entwickelte sich ein packendes Duell um Platz vier bis sechs. Die letzten 1,5km sind bekanntlich der härteste Teil des Großglockner-Berglaufs, denn es müssen ganze 522 Stufen bis zur Ziellinie überwunden werden. Erst musste Ehrle auf diesem Teilstück mehrere Attacken von Lorenzo Cagnati abwehren, dann probierte es Tiziano Moia.
Zweitbester Europäer
Letztgenanntem musste sich der Schwarzwälder letztendlich knapp geschlagen geben, dafür gelang es ihm, Cagnati mit einem langen Zielsprint in die Schranken zu weisen und sich als zweitbester Europäer den begehrten Platz in den Top 5 zu sichern. Mit 1:14:50min fehlten dem Lauftalent lediglich 24 Sekunden aufs Weltcup-Podium.
In seiner Altersklasse durfte der Student sogar Platz eins feiern. Ehrle war mit seinem Rennen mehr als zufrieden: „Im Weltcup sind die Rennen immer besonders gut besetzt. Um gegen die absolute Weltspitze zu bestehen, braucht man wirklich einen Toptag. Glücklicherweise habe ich einen solchen erwischt. Es bedeutet mir extrem viel, hier mit einem Top-5-Ergebnis heimzufahren.“
