Wieder zwei Pleiten: Damen aus Oberweier müssen in der neuen Liga Lehrgeld zahlen

Magdalena Smekalova hockt nachdenklich vor der Netzkante.
Wolfgang Künstle- Oberweiers Damen warten in der Badenliga weiter auf den ersten Sieg – zwei Niederlagen.
- Gegen Radolfzell stand es nach Einzeln 2:4, Partaud und Brun punkteten, Doppel gingen weg.
- In Karlsruhe hieß es 4:5, Smekalova gewann im Einzel und mit Krauß im Doppel, Kobus siegte klar.
- Coach Killeweit lobt die jungen Spielerinnen und will Optionen fürs kommende Wochenende prüfen.
- Die Herren siegten in der Regionalliga in Sindelfingen 6:3 und gegen Waldau 7:2 – Klassenerhalt offen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
OBERWEIER/KARLSRUHE. Badenliga, Damen: TC BW Oberweier - TC Radolfzell 3:6; Post Südstadt Karlsruhe - TC BW Oberweier 5:4. Für Aufsteiger Oberweier verläuft die Saison weiterhin ohne Erfolgserlebnis. Nach der Hälfte der Spielzeit sind die Ortenauerinnen Schlusslicht, nachdem es am Wochenende zwei weitere Niederlagen setzte.
Am Sonntag ging das Auswärtsspiel bei den bis dato ebenfalls noch sieglosen Damen von Post Südstadt Karlsruhe verloren. Die Gastgeberinnen zeigten sich bis zum 3:3-Zwischenstand nach den Einzeln bereits von einer stärkeren Seite als im bisherigen Saisonverlauf. Die Gästepunkte holten unter anderem die Französin Marine Partaud und Nachwuchskraft Alyssa Kobus, die sich einmal mehr gut präsentierte. „Unsere jungen Spielerinnen bereiten uns viel Freude“, bestätigte auch Coach Oliver Killeweit. Die Tschechin Magdalena Smekalova gewann das Spitzeneinzel, musste dabei über volle drei Sätze gehen und entschied den Match-Tiebreak mit 10:6 für sich.
Smekalova/Krauß holten im Doppel Matchpunkt Nummer vier, während Partaud/Kobus am Ende ein gerade im zweiten Durchgang ausgeglichenes Spiel noch abgaben. „Für den Moment war das ein Dämpfer. Jetzt müssen wir unsere Optionen fürs kommende Wochenende abwägen“, sagte Trainer Killeweit.
Am Samstag hatten die Oberweiererinnen zu Hause gegen Radolfzell verloren. Nach den Einzeln stand es 2:4, aber in zwei Begegnungen hätte der Ausgang auch anders ausfallen können. Matchpunkte holten Partaud und Brun. Anica Wünsche von Leupoldt zwang ihre Kontrahentin nach klar verlorenem ersten Satz in den Match-Tiebreak, verlor da jedoch mit 4:10. „Sie führte 2:0 und danach ging leider nicht mehr viel“, so Killeweit. Smekalova kam ebenfalls nach verlorenem ersten Satz im Spitzeneinzel nochmal zurück. Es ging in den Match-Tiebreak, in dem die Oberweierer Spielerin jedoch mit 6:10 verlor. In den Doppeln wurde die Begegnung zeitig zugunsten der Gäste vom Bodensee entschieden.
Ergebnisse gegen Radolfzell: Smekalova - Shapatava 4:6, 6:3, 6:10; Volkov - Tsygourova 1:6, 0:6; Partaud - Tran 3:6, 6:1, 10:4; Brun - Schmidt 6:2, 6:1; Krauß - Janigiva 5:7, 1:6; Wünsche von Leupoldt - Vogg 2:6, 6:4, 4:10; Karamoko/Brun - Tran/Schmidt 6:1, 6:2; Volkov/Viera Erbach - Shapatava/Vogg 1:6, 3:6; Partaud/Krauß - Tsygourova/Janigova 1:6, 0:6.
Ergebnisse gegen Karlsruhe: Schmidt - Smekalova 5:7, 7:5 6:10; Volkov - Homolkova 6:2, 6:1; Leder - Partaud 2:6, 5:7; Jekauc - Brun 7:5, 6:1; Lalovic - Krauß 6:4, 6:4; Brüggemann - Kobus 0:6, 0:6; Schmidt/Brüggemann - Smekalova/Krauß 0:6, 1:6; Homolkova/Lalovic - Volkov/Brun 6:0, 6:0; Leder/Jekauc - Partaud/Kobus 6:3, 7:5.
SINDELFINGEN/OBERWEIER. Regionalliga: TA VfL Sindelfingen - TC BW Oberweier 3:6; TC BW Oberweier - TEC Waldau 7:2. Die Oberweierer Herren haben nach zwei wichtigen Siegen weiterhin Chancen auf den Klassenerhalt. Am Sonntag siegten die Ortenauer zu Hause ungefährdet gegen Waldau. Die Schwaben waren mit gängiger Besetzung angereist und nach den Einzeln hatte Oberweier beim 5:1 bereits die Entscheidung verbucht.
Mathias Bourgue (Frankreich) kämpfte sich nach hartem ersten Satz zum Sieg in zwei Durchgängen und Pietro Scomparin (Italien) siegte wie Marcel Volz und Bastian Bross glatt. Eng wurde es für Marc Mail, der sich mit dem Italiener Gaston Tonello eine faszinierende Begegnung lieferte. Beide Spieler beherrschten jeweils einen Durchgang und im Match-Tiebreak war das Duell spannend. Am Ende setzte sich Mail mit 11:9 durch.
In den Doppeln konnten die Gastgeber entspannter antreten und fuhren zwei von drei möglichen Siegen ein. Bourgue/Volz mussten in Durchgang zwei den Tiebreak bemühen, siegten aber letztlich doch sicher. Mail/Bross waren ebenfalls erfolgreich, auch wenn Satz zwei knapp verlief. „Für die Spieler war es ein super Wochenende. Wir haben sportlich getan, was wir konnten“, stellte Trainer Oliver Killeweit fest.
Mindestens zwei Teams sollten abgehängt werden
Die Ortenauer haben für den Moment zwei Mannschaften hinter sich gelassen. Geht alles seinen gewohnten Gang, sollte mindestens dieser Rang auch zum Saisonende gehalten werden. „Um Viertletzter zu werden, sollten wir auch kommendes Wochenende am besten beide Begegnungen gewinnen, aber das wird schwierig genug. Wir müssen sehen, was personell machbar ist“, so Killeweit.
Am Samstag hatten die Ortenauer den ersten Sieg geschafft. Das 6:3 bei Schlusslicht Sindelfingen fiel knapper als erhofft aus, weil es um die Effizienz der Gäste nicht durchgängig optimal stand.
Aleksandre Bakshi, Debütant Scomparin, Mail und Volz sorgten für weitgehend sichere vier Matchpunkte beim 2:4-Zwischenstand. An dieser Stelle wäre die Entscheidung bereits zu schaffen gewesen. Bourgue führte nach wechselhaftem Spielverlauf bereits mit 5:1 im entscheidenden Match-Tiebreak. „Dann ist ihm leider der Faden gerissen. Er war allerdings die gesamte Partie über nicht so im Spiel drin wie gewohnt“, befand Killeweit.
Ähnlich war die Situation bei Paul Wörner, der in seinen drei Sätzen auch Licht und Schatten auf den Platz brachte. „Er hat sehr souverän begonnen und den ersten Durchgang klar mit 6:2 gewonnen. Danach war es wie abgeschnitten“, fasste der Trainer knapp zusammen.
Ein Matchpunkt fehlte den Gästen aus der Ortenau also noch. Bis zum letztlichen Sieg sollte der Weg noch weit werden. „In den Doppeln war nochmal alles drin“, beschrieb Killeweit. Bakshi/Bourgue gaben ihre Begegnung in zwei umkämpften Sätzen ab. Mail/Volz mussten über die volle Distanz gehen, wobei die Partie in den ersten zwei per Tiebreak ausgetragenen Sätzen durchaus in die eine wie auch andere Richtung hätte kippen können. Im entscheidenden Match-Tiebreak siegte die Oberweierer Kombination schließlich klar mit 10:4. Auch Scomparin/Wörner waren siegreich, mussten dafür aber schuften.
Ergebnisse gegen Sindelfingen: Eichenseher - Bakshi 4:6, 3:6; Heber - Bourgue 6:4, 3:6, 10:8; Kohler - Scomparin 2:6, 2:6; Yakincam - Mail 2:6, 0:6; Ceuca - Volz 3:6, 2:6; Mayer - Wörner 2:6, 6:1, 10:5; Eichenseher/Heber - Bakshi/Bourgue 6:4, 7:6; Yakincam/Mayer - Mail/Volz 6:7, 7:6, 4:10; Kohler/Tomic - Scomparin/Wörner 6:7, 3:6.
Ergebnisse gegen Waldau: Bakshi - Siniakov 4:6, 1:6; Bourgue - Müller 7:6, 6:3; Scomparin - Vohl 6:3, 6:2; Mail - Tonello 6:3, 2:6, 11:9; Volz - Hampe 6:4, 6:1; Bross - Seric 6:3, 6:3; Bourgue/Volz - Müller/Vohl 6:1, 7:6; Bakshi/Wörner - Siniakov/Tonello 4:6, 0:6; Mail/Bross - Hampe/Preis 6:2, 7:5.
