Rollkunstlaufen: Abbruch wegen extremer Hitze in Heilbronn

Kira Hahne überzeugt mit Platz fünf.
Natascha Heppeler- Süddeutsche Meisterschaften im Rollkunstlaufen in Heilbronn litten unter extremer Hitze.
- Auf der Bahn wurden zeitweise über 43 Grad gemessen – Wettbewerbe verzögerten sich stark.
- Enja Turkaj debütierte und wurde in Schüler D Vierte, mit zweitbesten „Components“ ihrer Klasse.
- Kira Hahne erreichte Gesamtplatz fünf in Schüler B (Jahrgang 2014) trotz zwei Stürzen.
- Restliche Wettbewerbe wurden aus Gesundheitsgründen abgesagt; Team ist für „Deutsche“ qualifiziert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vier Läuferinnen des RSV Weils hatten sich qualifiziert und reisten gut vorbereitet an.
Schon bei der Anreise wurde deutlich, dass diese Meisterschaft eine besondere Herausforderung werden würden. Die Wettkampfbahn befand sich unter einem halboffenen Dach und war dementsprechend nicht klimatisiert. Bei den hochsommerlichen Temperaturen, die auf der Bahn zeitweise über 43 Grad erreichten, wurde jeder Wettkampf zur Hitzeschlacht.
Turkaj wird bei der Premiere Vierte
Den Auftakt machten Enja Turkaj, Kira Hahne und Nele Müller. Für Turkaj war es der erste Start bei einer Süddeutschen Meisterschaft – und dieser wurde zu einem vollen Erfolg. In der Kategorie Schüler D belegte sie unter 16 Starterinnen einen hervorragenden vierten Platz. Besonders beeindruckend: In der Bewertung der „Components“, die die Qualität des Laufens bewertet, erhielt sie sogar die zweithöchste Wertung ihrer Altersklasse.
In der Kategorie Schüler B (Jahrgang 2014) überzeugte Kira Hahne mit einem gelungenen Doppelsalchow und guten Pirouetten. Nach Rang fünf in der Kurzkür verteidigte sie diesen Platz auch in der Kür. Trotz zweier Stürze zeigte sie, dass sie sich seit Beginn des Jahres stark verbessert hatte und durfte sich über einen ausgezeichneten fünften Gesamtrang freuen.
Bei den Schülerinnen B des Jahrgangs 2013 erreichte Nele Müller sowohl in der Kurzkür als auch in der Kür den elfte Rang. Ein besonderer Höhepunkt war ihr erstmals im Wettkampf gestandener Doppelflip – ein wichtiger persönlicher Erfolg.
Am Freitag reiste Laura Knaus (Jugend Damen) an und absolvierte ihr Training. Doch die ohnehin extremen Bedingungen verschärften sich am Samstag weiter. Wegen Temperaturen von über 43 Grad auf der Bahn (aufgrund sich stauender Hitze) musste der für den Nachmittag geplante Wettbewerb mehrfach verschoben werden. Erst am späten Abend, jedoch bei immer noch hohen Temperaturen, begann ihr Wettkampf beginnen. Laura lief ihre Kurzkür und belegte den achten Platz.
Weiler Team startet bei den „Deutschen“
Die außergewöhnlichen Wetterbedingungen und die massiven Zeitverschiebungen führten schließlich zu einer bislang einmaligen Entscheidung: Aus gesundheitlichen Gründen wurden die restlichen Wettbewerbe abgesagt. Laura konnte deshalb nur ihre Kurzkür absolvieren und schloss somit ihren Wettbewerb mit Rang acht ab. Eine solche Situation hatte es bei Süddeutschen Meisterschaften bislang noch nicht gegeben.
Trotz der extremen Hitze und der besonderen Umstände kehrten die Läuferinnen des RSV Weil mit starken Ergebnissen, persönlichen Erfolgen und wertvollen Erfahrungen von den Süddeutschen Meisterschaften zurück.
Dasselbe Team qualifizierte sich ebenso für die Deutschen Meisterschaften (6. -12. Juli) in Stade.