Damen-Oberliga: Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel - Grenzach mittendrin

Petra Divisek bestreitet mit dem TC 1923 Grenzach das letzte Saisonspiel in Konstanz.
Uli Nodler- Damen 30 des TC 1923 Grenzach spielen am Sonntag beim TC Konstanz um ein mögliches Spitzenfinish.
- Grenzach kann mit hohem Sieg Platz eins erreichen – das Team peilt aber Rang zwei an.
- Drei Klubs liegen gleichauf: Plankstadt führt knapp vor Grenzach und Winnenden nach Matchpunkten.
- Konstanz ist Schlusslicht und gewann nur ein Spiel – Grenzach reist fast in Bestbesetzung an.
- Ersatz auf Position sechs: Geraldine Rabet rückt für Sandra Epper ins Team, Divisek führt an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei wohl angenehmeren Temperaturen als zuletzt tragen die Damen 30 des TC 1923 Grenzach ihr letztes Saisonspiel in der Südwest-Liga aus. Und es gibt wahrlich schlimmere Orte als direkt am Bodensee, um den Tennisschläger auszupacken. Am Sonntag ist das Team um Katharina Elsässer beim TC Konstanz zu Gast und könnte bei einem hohen Sieg sogar noch auf Platz eins springen.
„Damit beschäftigen wir uns ehrlich gesagt gar nicht. Wir sind super happy, wenn wir am Ende als Zweiter ins Ziel kommen“, sagt Elsässer, die noch kein Rechenschieber hervorgekramt hat, um auszurechnen, wie hoch Grenzach denn gewinnen müsste, um noch an Plankstadt vorbeizuziehen.
Drei Klubs kämpfen um den Titel
Plankstadt, derzeit Tabellenführer, verlor am vergangenen Wochenende gegen Winnenden und steht wie der TC 1923 bei zwei Minuspunkten. Aber auch der Dritte, der TC Winnenden, hat punktgleich ebenfalls noch die Chance, auf Rang eins zu klettern. Plankstadt weist 23:13-Matchpunkte aus, Grenzach und Winnenden 22:14.
Das heißt: Grenzach muss einen hohen Sieg landen und hoffen, dass die beiden Konkurrenten das eine oder andere Einzelmatch liegenlassen. Die vermeintlich leichteste Aufgabe dieses Trios hat das Hochrhein-Team. Konstanz ist Tabellenletzter, hat nur ein Spiel bislang für sich entschieden.
Auf der Anlage in der Nähe des Sees wollen die Grenzacherinnen die Saison mit einem Sieg abschließen. „Wir freuen uns auf die Busfahrt, auf das Spiel, auf den Prosecco aus der Kühltruhe und darüber, dass wir unser Saisonziel schon erreicht haben“, sagt Elsässer. Der Nichtabstieg ist eingetütet, da lässt es sich befreit aufspielen. „Zweiter zu werden ist doch wunderbar, Erster wäre der Jackpot“, schmunzelt sie.
Rabet ersetzt Epper in Konstanz
Die Grenzacherinnen werden fast mit derselben Truppe nach Konstanz reisen, die zuletzt die Hitzeschlacht gegen Ulm erfolgreich gemeistert hat. Nur Sandra Epper wird durch Geraldine Rabet (LK 13,9) an Position sechs ersetzt. Petra Divisek (LK 4,9) führt das Team an, dahinter folgen Anja Saint-Denis (LK 5,2), Angela Scherer (LK 5,9), Katharina Elsässer (LK 7,2) sowie Tabea Ludin (LK 9,8).
Die Konstanzerinnen haben an Position eins und zwei der Meldeliste zwei Spanierinnen stehen: Cristina Ruiz Agudo (LK 6,5) bestritt zwei Partien bislang, Monica Izquierdo Pinol (LK 7,2) deren drei. Die Nummer vier der Meldeliste, Natalie Bangert (LK 8,5), war bei allen Spielen mit dabei, Katja Güler (LK 11,1) schlug bisher dreimal auf wie auch Sofia Candia (LK 12,3 / Nummer neun). Sonja Sopper (LK 16,6 /Nummer 16) fehlte in dieser Sommerrunde nicht einmal.