Sieg gegen Zuzenhausen: TSG Balingen tankt Selbstvertrauen und meldet zwei weitere Abgänge

Bei der TSG Balingen wurden mehrere Spieler verabschiedet.
KaraVor der Partie standen zunächst einmal Verabschiedungen an: Eugen Straubinger bedankte sich bei Jan Ferdinand, Luca Kölsch und Rainer Huss – zudem werden auch Egemen Sarikaya und David Zenner die TSG Balingen verlassen.
Murat Isik beorderte jede Menge Offensivpersonal in seine Startelf: So starteten die zuletzt fehlenden Simon Klostermann und Halim Eroglu, auch Amney Moutassime und Pedro Almeida Morais begannen. Trotz dessen blieb es vor den Toren zunächst recht ruhig, die Partie nahm aber ab Minute 28 so richtig Fahrt auf. Ein Ballverlust im Aufbau eröffnete Gästestürmer Sydney Fellhauer eine große Chance, doch TSG-Keeper Louis Potye war stark zur Stelle.
Ereignisreiche Phase
Auf der Gegenseite hatte dann zunächst Eroglu eine Chance, als er Torhüter Fabian Heß außerhalb des Strafraums umkurvte, aus spitzem Winkel aber nicht mehr zum Torerfolg kam. Eine Minute später verpasste Matthias Schmitz die Führung, ehe Eroglu mit einem Gewaltschuss aus halbrechter Position Heß zu einer tollen Parade zwang.
Die Führung „zauberte“ dann Moutassime herbei. Nach tollem Solo schloss er platziert mit links ab – die TSG war nun in Führung (32.). Es war in dieser Phase trotz der hohen Temperaturen ein sehr ansehnliches Spiel. Die Gäste schenkten trotz dem feststehenden Abwehr nichts her und gingen teilweise sehr robust zur Sache.
Schmitz in höchster Not
Vor der Pause hätten sich die Hausherren beinahe noch ein „Ei ins Nest gelegt“. Nach einem weiteren groben Schnitzer im Aufbau klärte Schmitz gegen den völlig blanken Jacques Zimmermann auf der Torlinie.
Die TSG kam mit frischen Kräften in Person von Kike, Ole Deininger und Ferdinand Schmidt aus der Kabine. Ein herrlicher Angriff über etliche Stationen wurde dann auch prompt zum 2:0 abgeschlossen (48.). Am Ende der Ballstafette legte Almeida Morais für Kike quer – dieser musste nur noch einschieben.
Nur der Pfosten
Defensiv standen die Balinger in der Folge stabiler. Vorne war vor allen Dingen Denis Latifovic gefährlich. Mit einem Linksschuss aus über 20 Metern traf er den Pfosten, wenig später fehlten erneut Zentimeter für den dritten Balinger Treffer. Es blieb schließlich beim 2:0.