SGV Freiberg
: Warum auf die TSG Balingen ein bärenstarker Gegner wartet

Der SGV Freiberg ist perfekt in die neue Saison gestartet – und will seine Siegesserie fortsetzen. Neuzugang Marius Köhl ist bislang der überragende Mann beim Tabellenführer.
Von
Lorenzo Ligresti
Oberndorf
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SGV-Coach Kushtrim Lushtaku (rechts) will gegen die TSG Balingen den fünften Saisonsieg einfahren.

Eibner/Ulmer

Die Tabelle ist nach vier Spieltagen bekanntlich noch nicht sehr aussagekräftig, doch der starke Saisonstart des SGV Freiberg sticht dennoch ins Auge. Neben dem TSV Steinbach Haiger, gegen den die TSG Balingen ebenfalls bereits antreten musste, sind die Freiberger das einzige Team, das eine weiße Weste trägt. Vier Spiele, vier Siege, 14:2 Tore – das Team von Cheftrainer Kushtrim Lushtaku brilliert.

Überragender Neuzugang

Einen besonders großen Anteil am Erfolg der Freiberger – und insbesondere an der bis dato besten Offensive der Liga – hat ein Neuzugang: Marius Köhl. Der 24-Jährige ist kein unbekanntes Gesicht in der Regionalliga Südwest. Für den FC Rot-Weiß Koblenz und zuletzt die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz erzielte der Flügelstürmer in den vergangenen Jahren immerhin 18 Tore in 96 Spielen. Doch nun, bei seinem neuen Arbeitgeber in Freiberg, scheint er noch einmal ein anderes Level erreicht zu haben.

Schon sechs Pflichtspieltreffer

Fünf Treffer gelangen dem Offensiv-Allrounder bereits in den ersten vier Saisonspielen: ein Doppelpack zum Auftakt gegen den SC Freiburg II und jeweils ein Tor gegen den FSV Frankfurt, Schott Mainz und Eintracht Trier. Beim 4:1-Sieg in Trier bereitete er zudem einen Treffer vor, beim 3:1 in Frankfurt hatte er bei beiden Eigentoren des FSV seine Füße im Spiel. Mit fünf Treffern in der Liga und einem weiteren im Verbandspokal hat Köhl schon jetzt seine Bilanz aus der Vorsaison überboten, als ihm nur ein Liga-Tor und ein Dreierpack im Hessenpokal gelang.

Auch Defensive wieder stark

Angeführt von seinem neuen Shootingstar scheint der SGV eine noch stärkere offensive Identität gefunden zu haben. In der Vorsaison war der Tabellendritte zwar stets torgefährlich unterwegs, hatte aber am Ende „nur“ die siebtbeste Offensive der Regionalliga. Nur zwei Gegentore an den ersten vier Spieltagen sprechen jedoch auch dafür, dass sich die zweitbeste Defensive der Spielzeit 2024/25 erneut auf einem guten Weg befindet.

Favorit im Aufstiegsrennen?

Reicht es diesmal zum ganz großen Wurf in Freiberg? Seit dem Aufstieg 2022 hat sich der SGV in der Regionalliga etabliert – innerhalb von drei Jahren von Platz 14 in die Top-3. Ist die Lushtaku-Elf in dieser Saison vielleicht sogar der große Favorit auf die Meisterschaft?

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