Yuito Suzuki vom SC Freiburg: Im Saisonfinale fehlte der Japaner – ist er rechtzeitig zur WM wieder fit?

Yuito Suzuki spielte beim SC Freiburg bis zu seiner Verletzung Anfang Mai eine starke Saison – mit Japan ist er bei der Weltmeisterschaft dabei.
Achim Keller/dpa- Yuito Suzuki fehlte Freiburg im Saisonfinale nach einer Schlüsselbeinfraktur Anfang Mai.
- Er steht trotz Verletzung im WM-Kader Japans und trainiert im Camp in Monterrey.
- Beim 1:0 gegen Island war er im Kader, spielte jedoch nicht – Einsatz zum Auftakt offen.
- Japans Vorbereitung wurde vom Platzwechsel wegen Regen beeinträchtigt, nun läuft sie planmäßig.
- Ritsu Doan gilt als gesetzt, er stand in der Generalprobe gegen Island in der Startelf.
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Einen guten Zeitpunkt für Verletzungen gibt es wohl nicht. Und dennoch hatte die Schlüsselbeinfraktur von Yuito Suzuki vom SC Freiburg Anfang Mai ein besonders schlechtes Timing. Denn der Japaner verpasste damit nicht nur den Bundesliga-Endspurt, sondern auch das Europa-League-Finale in Istanbul gegen Aston Villa.
Ein schwerer Schlag für den SC Freiburg: Denn Neuzugang Suzuki benötigte in der vergangenen Saison kaum Anlaufzeit und wurde schnell zu einem wichtigen Spieler im System von Trainer Julian Schuster.
Und auch für den 24-Jährigen persönlich kam die Verletzung fünf Wochen vor dem Start der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko zur Unzeit. Denn Anfang Mai verkündete der Sport-Club, dass Suzuki „bis auf Weiteres“ ausfalle – selbst ein WM-Aus schien dadurch nicht ausgeschlossen.
Mitte Mai kam die WM-Nominierung
Mittlerweile jedoch sieht es so aus, als würde der Japaner rechtzeitig zur Weltmeisterschaft in Nordamerika wieder fit. Bereits Mitte Mai wurde er von Trainer Hajime Moriyasu in den WM-Kader berufen, mittlerweile befindet er sich mit der Mannschaft in Monterrey (Mexiko) im Vorbereitungscamp.
Japaner mussten den Trainingsplatz wechseln
Kurios dabei: Innerhalb weniger Tage mussten die „Blue Samurai“ gleich zweimal umziehen, da die Trainingsplätze aufgrund starker Regenfälle in schlechtem Zustand waren. Auf dem Gelände von CF Monterrey scheinen jedoch die Bedingungen in Ordnung zu sein, sodass einer Vorbereitung auf den WM-Auftakt am Sonntag, 22 Uhr (MEZ), nicht mehr im Weg steht. Das Duell mit den Niederlanden dürfte in der Gruppe F, in der noch Schweden und Tunesien sind, richtungsweisend sein.
Bislang sechs A-Länderspiele
Ob der Freiburger Yuito Suzuki, der bislang sechs A-Länderspiele absolviert hat, dann bereits auf dem Feld stehen wird, bleibt abzuwarten. Beim 1:0-Testspielsieg der Japaner gegen Island Ende Mai stand der Offensivmann zwar im Kader, kam allerdings nicht zum Einsatz.

Mit Eintracht Frankfurt erlebte der Ex-Freiburger Ritsu Doan eine schwierige Saison. Bei der WM will er mit Japan angreifen.
Uwe Anspach/dpaEin Ex-Freiburger dagegen dürfte fest in der japanischen Startelf eingeplant sein: Ritsu Doan, der bei Eintracht Frankfurt eine Premierensaison mit Höhen und Tiefen erlebte. Auch in der Generalprobe gegen Island stand der Flügelspieler in der Startaufstellung.
