„Besonderes Los“ in Europa League
: SC Freiburg freut sich auf den FC Basel – doch zunächst geht’s nach Köln

Traumlos für Fans im Dreiländereck: Der SC Freiburg trifft in der Europa League auf den FC Basel. Zunächst aber bekommt es sein der SC am Sonntag mit dem 1. FC Köln zu tun.
Von
Felix Paschke
Oberndorf
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Maximilian Eggestein (rechts) und der SC Freiburg müssen am Sonntagabend in Köln ran.

Philipp von Ditfurth/dpa

„Sportlich absolute Herausforderungen“ – so kommentierte Julian Schuster am Freitagnachmittag die Auslosung der acht Gruppenphasen-Gegner des SC Freiburg in der Europa League, die kurz zuvor über die Bühne gegangen war. Zwei der vier Auswärtsfahrten führen ihn und seine Mannschaft nach Frankreich (OSC Lille, OGC Nizza), zudem geht’s nach Italien (FC Bologna) und nach Tschechien (Viktoria Pilsen).

Nach Freiburg kommen RB Salzburg, Maccabi Tel Aviv, FC Utrecht und der FC Basel aus der unmittelbaren Nachbarschaft zum „internationalen Derby“, wie Schuster es formulierte. „Sehr besonders“ sei diese Konstellation, immerhin liegen die Orte Luftlinie nur etwa 50 Kilometer auseinander.

Doch nicht nur auf dieses Spiel freut sich Schuster, die Europa League sei eine „wunderbare Zugabe“ – die Namen der Gegner im Endeffekt zweitrangig. „Es ändert nichts an der Vorfreude, wenn meine persönlichen Wünsche nicht dabei sind“, so der SC-Trainer, der bei aller Vorfreude auf Europapokalabende unter Flutlicht auch klarstellte: „Es geht in den Spielen darum, diese für uns zu entscheiden.“

Zwischen europäischer Zugabe und dem Alltag in der Bundesliga

Womit er perfekt die Brücke zum kommenden Spiel in der Bundesliga – dem „Alltag“ neben der europäischen Zugabe – schlug. Denn am Sonntag beschließt der SC Freiburg um 19.30 Uhr (DAZN) beim 1. FC Köln den zweiten Spieltag in der Fußballbundesliga.

Schon etwas unter Druck

Nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen den FC Augsburg steht der Sport-Club gegen den Aufsteiger aus der Domstadt schon ein wenig unter Druck, um nicht mit null Punkten in die anschließende Länderspielpause zu gehen. Doch es gibt für dieses Unterfangen sicherlich einfachere Aufgaben, als das erste Heimspiel bei einem – durch den Auftaktsieg gegen Mainz noch weiter – euphorisierten Aufsteiger. „Was da in der Stadt los ist, kann man sich auch aus der Ferne vorstellen“, sagte Schuster am Freitag und sprach von einem flexiblen Gegner.

Angeschlagene Spieler kehren zurück in den Kader

Mit seinem eigenem Team war er trotz der Niederlage nicht gänzlich unzufrieden. „Es waren viele Dinge dabei, auf die wir aufbauen können“, sagte er.

Bauen kann er am Sonntagabend auch wieder auf einen breiten Kader. Die zuletzt angeschlagenen Spieler – unter anderem die Neuzugänge Philipp Treu und Igor Matanović – sind im Laufe der vergangenen Trainingswoche auf den Platz zurückgekehrt und könnten eine Option sein.

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Freitag um 12.00 Uhr
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