Rugby
: StuSta zieht Rottweil den Zahn

Die Schwarz-Gelben des Rugbyclubs müssen in der 2. Bundesliga Süd/West beim Gastspiel in München eine klare 7:48-Niederlage hinnehmen.
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Oberndorf
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Nichts zu holen gab es für die Schwarz-Gelben des Rugbyclubs Rottweil mit der 7:48-Niederlage bei den StuSta in München

@rugbyliciousphoto

Mit einer 7:48-klaren Niederlage kehrte der RC Rottweil aus München zurück. Gegen den dominanten Gastgeber Studenten-Stadt (StuSta) im Münchner Stadtteil Freimann fanden die „Schwarz-Gelben“ nur selten ein Mittel.

Die Bayern präsentierten sich körperlich überlegen, bestens eingespielt und taktisch hervorragend eingestellt – vieles deutet auf weitere Erfolge um den umkämpften Titel in der Liga hin.

Gäste bleiben unter ihren Möglichkeiten

Die Gäste aus der Reichsstadt zeigten über die gesamte Spielzeit zwar großen Einsatz, blieben insgesamt jedoch unter ihren Möglichkeiten. Vor allem offensiv fehlte die nötige Durchschlagskraft. Bereits in der ersten Halbzeit bestimmten die Gastgeber das Geschehen. Nach starkem Beginn eröffnete StuSta mit einem Versuch die Punktejagd und baute die Führung bis zur Pause auf 17:0 aus. Bei den wenigen Rottweiler Chancen blieb ein Straftritt ungenutzt.

Hausherren nutzen Fehler des RCR konsequent

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Der StuSta setzte die Gäste weiter unter Druck und nutzte Fehler konsequent aus. Immer wieder zeigten die RCR-Akteure einige gute Angriffe und legten so auch durch Kapitän und 3.-Reihe-Stürmer Fabio Carella im Malfeld ab. Verbinder Robert Carr erhöhte zum zwischenzeitlichen 36:7. Die Probleme mit der Abstimmung der RCR-Verteidigungslinie aber blieben. Auch führten Abseitsstellungen zu Interventionen durch den gut leitenden Schiedsrichter Jared Grellet, die mit Straftritten geahndet wurden. Die Probleme in der Defensive konnten nicht abgestellt werden, was die Münchner zu weiteren Punkten einlud. Mit insgesamt vier weiteren Versuchen und drei erfolgreichen Erhöhungen schraubten die Gastgeber das Ergebnis auf 48:7.

Für den RC Rottweil gilt es nun, die Kräfte schnell zu bündeln: Am 11. April erwarten die „Schwarz-Gelben“ den Mitkonkurrenten RSV Köln.

RCR-Teammanager Daniel Kästner analysiert: „StuSta erwies sich als hochkompaktes, solide spielendes Team, das das Tempo konstant hochhalten konnte. Immer waren, zwei, drei Spieler in der Nähe des balltragenden Mitspielers. Der klare Sieg ist verdient für StuSta. Mein Team hat toll gekämpft und großen Einsatz gezeigt. Es fehlt aber derzeit das notwendige Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.“

Neues Trainerteam soll es richten

Dies wieder aufzubauen ist die Aufgabe des neu verantwortlichen Trainerteams um die beiden ehemaligen Spieler Filip Turkiewicz und Florian Dicu. Auch der ehemalige Nationaltrainer von Venezuela und RCR-Trainer Gustavo Lopez wird den beiden nach Kräften unterstützen und sich an der Weiterentwicklung des Teams mit seiner Erfahrung und seinem Wissen einbringen. Ein erster Schritt war hierbei der Einsatz einiger jüngeren Spieler im Startteam, so auch das sehr gelungene Debüt des 18-jährigen Moritz Kirchner als Gedrängehalb. „Wir blicken mit Zuversicht in die notwendige Arbeit und Neuausrichtung unseres Teams“, so Kästner.

Für den Rugby-Club Rottweil spielten: Johannes Husselman, José Mohn, Tilman Schotte, Calogero Gueli, Noah Volkers, Christian Stanway, Rui da Silva, Fabio Carella, Tobias Oswald, Michael Oswald, Ladislau Szani und Swen Engelhardt, (alle Sturm); sowie Moritz Kirchner, Lukas Kästner, Tyler van Vollenhoven, Sasha Desemberg, Vincent Holpp, William Mohlaloga, Valentino Vlees, Robert Carr, Christian Bantle und Antoine Essomba (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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