Ringer-Oberliga: Daumen hoch für den TuS und KSV

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Schwarzwälder BoteEinen Auftakt nach Maß erlebten der KSV Rheinfelden und der TuS Adelhausen mit ihren Heimkämpfen.
TuS Adelhausen – ASV Urloffen II 23:7
Der Gegner aus Urloffen war chancenlos auf dem Dinkelberg. TuS-Neuzugang Ahmed Alfaraj (57 kg Freistil) gewann trotz Gewichtsdefizit nach knapp zwei Minuten technisch überhöht. Ebenso taten dies Till Naumann (86 kg Greco) und Rayanne Essaidi (80 kg Freistil) in der ersten Runde.
Neben dem Schultersieg von Wladislav Melnikov (61 kg, Greco) sorgten die Punktsiege von Michael Herzog (130 kg, Greco, 7:5), Alexander Betz (71 kg, Greco, 12:4) und Jason Keil (75 kg Freistil, 11:0) für den komfortablen Vorsprung zum 23:7-Sieg gegen den ASV Urloffen II.
KSV Rheinfelden – KSV Appenweier 20:15
Spannend bis zur letzten Begegnung machte es der KSV Rheinfelden gegen den KSV Appenweier. Nach vielen Jahren Pause kehrte Eigengewächs Redar Khalil (57 kg, Freistil) zurück auf die Matte. Auch der venezolanische Nationalringer Luilly Perez Mora (130 kg, Greco) ist zurück im Kader. Beide sorgten mit einem Überlegenheitssieg für die Führung der Gastgeber. Nach der Pause ging Kevin Kähny (86 kg, Greco) als Erster über die volle Kampfzeit von sechs Minuten. Ein Dreher nach der angeordneten Bodenlage sorgte für die 3:0-Führung. Lediglich in der Schlussminute gab er einen Punkt am Mattenrand ab und gewann somit 5:1 und zwei Mannschaftspunkte.
Patrick Hinderer (71 kg, Greco) konnte bis zur Schlussminute den Rückstand auf 1:5 halten, ehe ein Konter für sieben weitere Punkte gegen ihn sorgte. Da Sebastian von Czenstkowski (80 kg, Freistil) gegen den ehemaligen bulgarischen Nationalringer Engin Rashid Ismail nicht in den Kampf fand, ging der KSV Appenweier durch den Überlegenheitssieg erstmals in Führung. Mit einem ungefährdeten 6:0-Sieg drehte Andrius Reisch (75 kg, Freistil) erneut die Begegnung, die Vincent von Czenstkowski (75 kg, Greco) mit seinem 15:0-Erfolg in der Schlussminute erfolgreich zum 20:15-Heimtriumph abrundete.
KSK Furtwangen – TSV Kandern 16:20
Mit 16:20 unterlag der TSV Kandern beim KSK Furtwangen. Joker Marius Uja (98 kg, Freistil) konnte nicht stechen, da der KSK dem TSV-Legionär keinen Gegner stellte und Uja somit direkt zu vier Punkten kam. Adrian Weber (130 kg, Greco) hatte trotz eines Gewichtsvorteils keine Chance gegen den amtierenden Deutschen U20-Meister Hadis Vehapi, der nach 39 Sekunden Schultersieger wurde. Lediglich Milian Zámbó (61 kg Greco) kam im ersten Abschnitt des Abends mit seinem 17:1-Überlegenheitserfolg noch mit Punkten in die Kanderner Ecke zurück.
Nach der Pause brachten zwei Schulterniederlagen bereits die Vorentscheidung gegen Kandern. Zumindest konnte Phil Sütterlin (80 kg, Freistil) bei seiner 6:14-Niederlage mit eigenen Aktionen punkten. Nach einem verschlafenen 0:8-Rückstand zu Beginn gegen den vier Jahre älteren Eduard Jung verkürzte Sütterlin mit mehreren Takedowns auf 6:8, ehe der KSK-Gegner den Acht-Punkte-Vorsprung wiederherstellte, womit der dritte Mannschaftspunkt sicher war.
Alexander Anselm (75 kg, Freistil) führte zu Beginn der Schlussminute 2:1, vergab aber mit einem Takedown zwei Punkte zur 2:3-Niederlage. Der Überlegenheitssieg von Janis Wohlschlegel (75 kg, Greco) war dann nur noch Ergebniskorrektur.
RG Eiche Allensbach – RG Hausen-Zell 24:9
Nicht in Bestbesetzung angetreten, wie die Verantwortlichen es ausdrückten, hatte die RG Hausen-Zell gegen Favorit RG Eiche Allensbach wenig Chancen. Die aus dem VFK Eiche Radolfzell und dem KSV Allensbach hervorgegangene Ringergemeinschaft gewann souverän mit 24:9 gegen den Regionalliga-Absteiger. Mangels Ergebnisübermittlung aus Allensbach zu Redaktionsschluss stehen unserer Zeitung keine Details zur Verfügung.