Ringen in Zell im Wiesental
: Hadis Vehapi vom KSK Furtwangen ist deutscher Meister

Bei den deutschen Juniorenmeisterschaften feiert der KSK-Ringer seinen bisher größten Karriere-Erfolg. Finja Fischer gewann in Frankfurt/Oder Bronze.
Von
Lothar Herzog
Oberndorf
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KSK-Ringer Hadis Vehapi hatte seine Gegner fest im Griff.

Lothar Herzog

Einen vorläufigen Höhepunkt seiner bisher erfolgreichen Ringerkarriere erlebte Hadis Vehapi in Zell im Wiesental. In der Klasse bis 87 kg konnte ihm niemand die Stirn bieten. Weder Nikita Schaffert (RSV Frankfurt/O.), noch Sebastian Schechter (KSV Taisersdorf) oder Alex Pfersdorf (SV Albrechts) hatten im Achtel-, Viertel- und Halbfinale gegen den KSK-Ringer eine Chance.

Finalgegner Keymi Rothweiler (ASV Landenburg) gelang gegen Vehapi zwar drei Wertungspunkte, musste aber bei der 3:11-Niederlage dem Furtwanger vorzeitig den Sieg und Titel überlassen.

Enes Vehapi verpasst die Medaille knapp

Eine Klasse tiefer (-82 kg) scheiterte Enes Vehapi im Viertelfinale am späteren Meister Dominic Arnold (SV Fahrenbach) mit 2:5 Punkten. Mit einem 7:4-Sieg in der Hoffnungsrunde gegen Justin Schimpf (PSV Rostock) qualifizierte sich der jüngere der Vehapi-Brüder für den Kampf um Bronze, den er etwas unglücklich mit 2:3 gegen Anton Buchholz (SG Weilimdorf) verlor. Sein fünfter Platz gibt seine gute Turnierleistung nicht richtig wieder.

Finja Fischer jubelt

Umso mehr freute sich Vereinskameradin Finja Fischer, die bei den Freistil-Juniorinnen in Frankfurt/Oder Bronze bis 57 kg holte. Im entscheidenden Kampf besiegte sie Katharina Huber (ASV Urloffen) mit 9:6 Punkten. Die erfolgreiche Titelverteidigung von Top-Favorit Lukas Benzing (AV Hornberg) kam programmmäßig. Mit einer makellosen Bilanz von 26:0 Wertungspunkten holte er sich bis 63 kg den Sieg.

Für Denis Agar (KSV Vöhrenbach) war nach dem Viertelfinale Schluss, als er Milian Zambo (TSV Kandern) auf Schultern unterlag. In der Qualifikation schulterte er Artur Richter (MS Schifferstadt) und belegte am Ende Rang sieben.

In der Länderwertung griechisch-römisch siegte Südbaden (71 Punkte) vor dem punktgleichen Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern (55).

Freistilringen

Im freien Stil gewann Matthäus Weiß (KSK Furtwangen/74 kg) den Qualifikationskampf gegen Michael Burbach (KSV Fürstenhausen) sicher mit 12:2, verlor dann ebenso klar gegen Dennis Aleksadryuk (TuS Hellersdorf) im Viertelfinale. Durch den Finaleinzug des Hellerdorfers durfte Weiß in der Hoffnungsrunde nochmals ran, konnte die Chance auf den Bronzekampf durch eine 0:10-Niederlage gegen Moritz Barth (TV Essen-Dellwig) aber nicht nutzen und platzierte sich als Siebter.

In der Freistil-Länderwertung reichte es dem SBRV nur zu Platz sechs. Besser machten es die Juniorinnen, die hinter Sachsen und Württemberg Dritter wurden.

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