Ringen AV Sulgen: Schwieriger Gegner kommt nach Sulgen

Auf die Punkte seines Bruders Andreas Moosmann (blaues Trikot) setzt AVS-Trainer Stefan Moosmann.
Lothar HerzogAV Sulgen – KG Baienfurt II (Samstag, 19.30 Uhr). Rechtzeitig zum Saisonauftakt ist die Festhalle Sulgen wieder für den Trainingsbetrieb und Wettkampfveranstaltungen geöffnet.
Kampf in heimischer Festhalle
Für die Sulgener Ringer in organisatorischer Hinsicht eine enorme Erleichterung. So bleibt der Transport von Equipment in die Kreissporthalle erspart und die Zuschauer sind näher am Geschehen dran, was sich wiederum positiv auf die Stimmung auswirkt. Letztmals kreuzten sich die Wege der Gastgeber und der Oberschwaben 2016, als der AV Sulgen die Meisterschaft in der Oberliga errang und erstmals in die Regionalliga Baden-Württemberg aufstieg.
Bundesliga-Reserve
Allerdings handelte es sich beim Gegner damals um die erste Mannschaft, die inzwischen in der 2. Bundesliga kämpft. Somit stellt sich in Sulgen eine Zweitliga-Reserve vor, die im Vorjahr als Landesliga-Dritter neben Meister KSV Aalen und Vizemeister Neckarunion Münster-Remseck aufgestiegen ist. Das macht die Aufgabe für die Sulgener Trainer Stefan Moosmann und Jannik Malz nicht unbedingt leichter. Zum einen müssen sie damit rechnen, dass der eine oder andere Bundesligaringer aufgeboten wird, da deren Saison erst am 27. September beginnt.
Aufstellung offen
So haben die Gäste je nach Kampfausgang den Vorteil, mit der Aufstellung zu taktieren. Denn jeder Athlet, den die KG Baienfurt I zum Saisonauftakt in drei Wochen einsetzt, der zuvor in der Reserve gerungen hat, wird mit 0:4 für den Gegner gewertet.
Darauf will man beim AV Sulgen jedoch nicht spekulieren, sondern die ersten beiden Zähler auf der Matte holen.
Für den AV Sulgen II beginnt die Saison erst am 12. September bei der KG Wurmlingen/Tuttlingen II.