Relegation in die Verbandsliga: Pfaffenweiler – weshalb kein Fußballwunder zu erwarten ist

Pfaffenweilers Torhüter Marco Anders flogen die Bälle gegen Laufenburg bei den fünf Gegentreffern nur so um die Ohren.
RohdeRelegation zur Verbandsliga, 2. Spieltag: 1. SV Mörsch – FC Pfaffenweiler (Donnerstag, 16 Uhr). Vier Tage nach der 2:5-Niederlage gegen den SV 08 Laufenburg muss der FCP den harten Gang zum zweiten Spiel zum Vizemeister der Staffel 1 antreten.
Die Chancen auf ein Fußballwunder beim Trip in Richtung Karlsruhe liegen unter einem Prozent. „Wir wissen selbst, dass das erste Spiel von unserer Seite nicht gut war. Das Thema Aufstieg können wir abhaken“, zeigt Trainer Karsten Scheu realistisch auf.
Wiedergutmachung
Scheu betont jedoch: „Jetzt heißt es wieder aufzustehen. Wir wollen in Mörsch ordentlich auftreten und dagegenhalten. Gegen Laufenburg haben wir zu viele Fehler gemacht. Dies wollen wir deutlich besser machen und uns ordentlich in die Sommerpause verabschieden.“
Dies ist alleine schon der Tatsache geschuldet, dass die Gastgeber noch aufsteigen können und eine gute Ausgangsbasis für das dritte Spiel am kommenden Sonntag in Laufenburg (15 Uhr) benötigen.
Im zweiten Anlauf
Wie Laufenburg stand der 1. SV Mörsch bereits 2024 in der Relegation, scheiterte nach einem 0:3 in Laufenburg und einem 3:1 gegen Südstern Singen aber an der Rückkehr in die Verbandsliga. Mit vier Punkten Rückstand auf Meister SV Niederschopfheim wurde Mörsch mit 60 Punkten und 64:39 Toren Zweiter.
Jan Burkhart und Christof Leiss sind mit je 16 Treffern die besten Schützen. Gegen den Meister gab es im letzten Punktspiel ein 4:4.
Trainer Christian Hofmeier weilte als Beobachter in Pfaffenweiler. Überragend ist die Heimbilanz mit 38 von 45 möglichen Punkten. Derweil ist Mörsch eigentlich für eine andere Sportart bekannt, die es hin und wieder sogar ins regionale Fernsehen schafft: Motoball. Fußball mit Motorrädern, Mörsch ist mehrfacher deutscher Meister und Pokalsieger.