Radsport Gravel: Marco Heller löst erneut das WM-Ticket

Marco Heller freut sich auf seine zweite WM-Teilnahme.
HellerDer Albstädter Marco Heller (RSV Tailfingen) hat sich zum zweiten Mal nach 2024 für die UCI Gravel-Weltmeisterschaft qualifiziert.
Intensive Vorbereitung
Der Albstädter Lehrer hat sich intensiv und zielstrebig auf die Saison vorbereitet. Rechtzeitig zum Qualifikationsrennen in Belgien kam Heller nach einer Grippe gut in Form und belohnte seine harte Arbeit mit dem erneuten WM-Ticket.
Schwierige Bedingungen bei den Rennen in Turnhout
Dieses Ticket erkämpfte sich der ambitionierte Radsportler bei der UCI Gravel World Series in Turnhout, Belgien, am 23. März. Dieses Rennen, das als eine Art „Weltcup“ im Gravel-Sport gilt, forderte Heller und seine Konkurrenten auf einer anspruchsvollen Strecke über 144 Kilometer. Die Bedingungen in Turnhout waren alles andere als einfach. Größtenteils flach, aber gespickt mit ruppigen Sandpassagen und tiefem Matsch, verlangte der Untergrund den Fahrern alles ab. Trotz dieser Herausforderungen absolvierte der Albstädter die Distanz in rund vier Stunden, was einem bemerkenswerten Durchschnitt von über 35 Stundenkilometern entspricht.
„Es war ein unglaublich schnelles Rennen“
„Es war ein unglaublich schnelles Rennen für diese Bodenbeschaffenheit“, berichtete Heller nach seiner Rückkehr. „Im dichten Gedränge der Fahrer waren Schlaglöcher und Rinnen oft schwer zu erkennen, was die Sache nicht ungefährlicher machte.“ In der stark besetzten Altersklasse der 35- bis 39-Jährigen kämpfte sich Marco Heller am Ende in die Top 25 Prozent und sicherte sich damit das Ticket zur UCI Gravel-Weltmeisterschaft.
Das Saisonhighlight steigt im Oktober
Die Vorfreude auf das Saisonhighlight im Oktober ist bei dem Albstädter natürlich groß, auch wenn der genaue Austragungsort noch nicht endgültig feststeht. Ursprünglich war Nizza in Frankreich als Gastgeber vorgesehen, jedoch gab es dort zuletzt Probleme mit der Organisation. Aktuell gilt Villach in Österreich als sehr wahrscheinliche Alternative. „Ich hoffe natürlich, dass der Austragungsort gut erreichbar ist“, so Heller.