Pokalfinale Frauen
: Gelingt in Nagold an Himmelfahrt der Pokal-Hattrick?

Im Reinhold-Fleckenstein-Stadion in Nagold spielen bereits um 13 Uhr am Donnerstag die SG Glatten/Hopfau gegen die TSG Wittershausen.
Von
Christian Lenk
Oberndorf
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In Baiersbronn spielte die SG Glatten/Hopfau (in Schwarz) zuletzt gegen die TSG Wittershausen im Finale.

Eberhard Wagner

Fast schon zu einem Klassiker entwickelt sich der Bezirkspokal der Frauen, denn nach 2022 und 2023 heißen die Finalisten erneut SG Glatten/Hopfau und TSG Wittershausen. 2022 sicherte sich die TSG den Pokal mit einem klaren 4:1. 2023 drehte die Glatttal-Kombi den Spieß um und gewann ebenfalls mit 4:1 den begehrten Pokal.

Im vergangenen Jahr trafen die beiden vermeintlichen Finalabonnenten dann bereits im Halbfinale aufeinander und die SG Glatten/Hopfau zog nach einem echten Pokalkrimi mit 2:1 ins vereinsinterne Finale gegen ihre „Zweite“ ein. Dort konnte die „Erste“ dann standesgemäß mit 3:1 ihren zweiten Pokalsieg in Folge feiern.

Bei der dritten Auflage des Glatten/Hopfau-Wittershausen-Finales binnen vier Jahren wird es sicher ein ähnlich spannendes Spiel wie beim Halbfinale im vergangenen Jahr. Glatten/Hopfau steht zwar in der Regionenliga-Tabelle als Dritter deutlich besser da, als die TSG Wittershausen auf Rang sieben. Die allerdings zeigte zuletzt auch einen steilen Anstieg der Formkurve mit drei Siegen in Folge, mit denen sie auch den drohenden Abstiegskampf ad acta legte.

Auf Augenhöhe

Andreas Schweizer, Trainer des Pokal-Titelverteidigers Glatten/Hopfau, ist sich daher sicher, „dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Gegen Wittershausen sind es immer ganz spezielle Spiele. Auch in der Vorrunde zeigte sich das bereits mit einer 4:0-Niederlage für uns. Das Rückspiel konnten wir zwar deutlich gewinnen, aber ich bin mir sicher, dass es ein ganz enges Ding wird. Aber wir sind im Finale und wollen nun auch den dritten Pokalsieg in Folge.“

Diesen Hattrick will die TSG Wittershausen vermeiden und sich nach 2022 erneut in die Pokalsiegerliste eintragen. „Wir haben bereits letzte Woche Anpassungen in unserem Spiel vorgenommen im Hinblick aufs Finale. Für solche Tage trainieren wir das ganze Jahr, bei Schnee und Eis, bei Regen, bei Hitze, und daher wollen wir jetzt auch den Lohn der Mühen einfahren. Da wir durch viele Abgänge nach der Saison auch noch nicht ganz genau wissen, wie es weitergeht, sind meine Mädels nochmals richtig motiviert, das Ding zu rocken. Hoffen wir auf eine tolle Kulisse, dann wird es ein toller Fußballnachmittag“, freut sich auch Benjamin Schneider auf sein erstes Finale als TSG-Trainer.

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Freitag um 12.00 Uhr
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