Novum und Sternstunde: Furtwanger Brüder kämpfen bei der Ringer-DM um Gold und Silber

Hadis Vehapi (rechts) gewinnt das Finale gegen seinen Bruder Enes mit 7:3 Punkten und verteidigt seinen Titel aus dem Vorjahr.
Matthias BrennDie jungen Furtwanger zeigten im thüringischen Zella-Mehlis in der Gewichtsklasse 87 kg ihre Klasse.
Der um ein Jahr ältere Hadis Vehapi, der inzwischen zur RG Eiche-Allensbach wechselte, war der Titelverteidiger. Mit einer beeindruckenden Dominanz setzte er in der Qualifikation, im Viertelfinale und im Halbfinale Zeichen. Enes Vehapi blieb die Qualifikation erspart, feierte dann im Viertel- und Halbfinale Kantersiege. Damit war klar, dass beide Brüder um Gold kämpfen werden.
Der Ausgang des Finals stellte keine Überraschung dar. Der etwas routiniertere Hadis behielt mit 7:3 Punkten die Oberhand. „Es war ein unbeschreibliches Gefühl, weil es nicht alle Jahre vorkommt, dass ein Brüderpaar im Ringen um die Goldmedaille kämpft. Wir waren aber sehr froh, als dieser Kampf vorbei war und wir zwei Medaillen nach Hause bringen. Unsere gute Brüderschaft hat sich dadurch nicht verändert. Es hat uns sogar noch mehr zusammengebracht“, meinte Enes Vehapi.
Für die weiteren Furtwanger Raphael Gliese (8.) und Finja Fischer (4.), die bei den Titelkämpfen im Freien Stil in Hagen am Start waren, gab es keine Medaillen. Der Triberger Thomas Wolber kam auf Platz fünf. SVT-Ringerin Yagumir Ay wurde Sechste.