„Noch nichts entschieden“
: In der Kreisliga A1 gibt’s ein Hauen und Stechen um die Spitzenplätze

Der 13. Spieltag der Kreisliga A1 war ein Sinnbild, wie eng es an der Tabellenspitze zugeht und wie es im weiteren Saisonverlauf ein Hauen und Stechen geben dürfte.
Von
Holger Rohde
Oberndorf
Jetzt in der App anhören

Villingendorfs Torjäger Vincent Krüger hat zuletzt zwar zweimal nicht getroffen, dennoch holte sein Team neun Punkte aus vier Partien und darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Holger Rohde

Der Tabellenführer SV Waldmössingen geht trotz starker 34 Punkte und 40:7-Toren mit nur einem minimalen Vier-Punkte-Vorsprung in den letzten Vorrundenspieltag vor der Winterpause.

Trainer Mladen Nikolic sieht sich – wie schon seit Wochen – immer wieder bestätigt: „Es ist noch längst nichts entschieden. Wir müssen immer schauen, dass wir jedes Spiel konzentriert und ernsthaft angehen und wollen versuchen so viele Spiele wie möglich zu gewinnen.“ Dies ist unbedingt nötig. Dank der SG Schörzingen/Zepfenhan und der SpVgg. Bochingen haben die Waldmössinger fünf Zähler liegen lassen und die Verfolger kamen näher heran. Allen voran der Zweite Bochingen um Spielertrainer Stefan Schanz hat mit 30 Zählern nach dem 4:1 beim TSV Schramberg das 2:1 gegen Waldmössingen bestätigt. Stark bei den Bochingern ist vor allen Dingen die Heimbilanz – alle sechs Partien wurden bei 19:11-Toren gewonnen.

Starker Herbst beim SVH

Noch besser auf eigenem Terrain ist der SV Heiligenzimmern. Er ist in sieben Partien unbesiegt, sammelte 19 Zähler und hat von allen Teams den besten Lauf in den Herbstmonaten Oktober und November.

Der Bezirksliga-Absteiger Nummer drei unter den Top drei der Tabelle ist mit 27 Punkten und seiner starken Offensive (40:15) auf Schlagdistanz. Gegen den starken Aufsteiger SG Schörzingen/Zepfenhan beim 2:1 sah sich Gästetrainer Markus Federle bestätigt: „Heiligenzimmern wird für mich ganz weit vorne mitmischen.“ Acht Begegnungen ohne Niederlage (sechs Siege) können sich für Trainer Markus Helber und seine Elf sehen lassen.

Indes ist die Erkenntnis bei Federle und dem Tabellenfünften bodenständig: „Unsere 23 Punkte sind erst einmal für den Klassenerhalt, um nach unten keine Probleme zu bekommen. Gegen die ganzen Top-Mannschaften haben wir immer gut mitgehalten.“

Die Zahlen-Daten-Fakten setzten die Grenzen auf: Das 1:1 gegen Waldmössingen war stark, gegen die anderen vier Teams bis Platz sechs gab es nur Niederlagen – weil noch Kleinigkeiten zu den ehemaligen Bezirksligisten fehlten.

In der Abstiegszone sieht sich inzwischen Hendrik Berg, Trainer der SG Hardt/Lauterbach II bestätigt: „Wir mussten uns erst einmal finden in der neuen SG, wenn sich dies so weiterentwickelt, werden wir ordentlich punkten.“ Gesagt, getan: Das 4:1 gegen die SG Rosenfeld/Isingen/Brittheim war das fünfte Spiel ohne Niederlage (13 von 15 Punkten). Mit 14 Zählern robbt man sich wie die punktgleiche SG Hardt/Owingen (drei Siege in Serie mit 13:4-Toren) sowie der SV Villingendorf (15/drei zu-Null-Siege in den letzten vier Begegnungen) zumindest von den letzten drei Plätzen weg.

Trio in Abstiegsnöten

Da der TSV Schramberg (7), die SG Rosenfeld/Isingen/Brittheim (6) und SpVgg. Binsdorf (4) bisher zusammen erst 17 Punkte und fünf Siege einfahren konnten, dürfte dieses Trio einen schweren Stand haben, im Jahr des verschärften Abstieges noch Rang neun oder zehn zu erreichen.

Schwabo Powerplay
Freitag um 12.00 Uhr
Die sportlichen Highlights der Woche und die Top-Events für das Wochenende auf einen Blick.