Nächste Aufgabe wartet
: Für den KSV Tennenbronn war die Zeit des Feierns sehr begrenzt

Im Heimkampf empfängt der KSV Tennenbronn mit der RG Lahr einen unbequemen Gegner.
Von
Lothar Herzog
Oberndorf
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Hat Tennenbronns Constantin Rusu auch gegen die RG Lahr Grund zum Jubeln?

Herzog

Die Tabellensituation darf dabei kein Gradmesser sein. Die Zeit des Feierns beim KSV Tennenbronn nach dem 15:10-Derbysieg beim KSV Hofstetten ist begrenzt. Denn schon wartet mit der RG Lahr der nächste Gegner, der trotz seines achten Tabellenranges alles andere als ein Punktelieferant sein wird.

Aufgrund der derzeitigen Situation in der zweiten Bundesliga Süd kann davon ausgegangen werden, dass aus der Regionalliga Baden-Württemberg zwei Mannschaften absteigen müssen. Sollte jedoch der Regionalliga-Meister sein Aufstiegsrecht nicht in Anspruch nehmen, dann gibt es drei Absteiger. Das war zuletzt 2022 der Fall, als die SG Weilimdorf den Titel holte.

Und genau diese Mannschaft führt im Moment die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung an. Das bedeutet für die RG Lahr, dass sie sich auf einem Abstiegsrang befindet. Dem entsprechend werden die Ortenau-Ringer nichts unversucht lassen, zumal der rettende siebte Platz, den die WKG Weitenau-Wieslet belegt, nur zwei Zähler entfernt liegt.

Mit dem 18:18 Remis bei der ASV Freiburg 1885 haben die Lahrer bewiesen, dass sie jeder Mannschaft gefährlich werden kann. Am Ende fehlte RG-Ringer Thomas Gebhardt (86 kg) beim 8:1-Punktsieg lediglich eine Einser-Wertung zum Gesamtsieg. Neben Gebhardt verfügen die Gäste mit Ivan Guidea (61 kg), Eugen Schell (66 kg), Nikolay Kiriakov (71 kg) und Naim Bolaky-Meite (80 kg) über weitere Siegringer, die dem KSV das Leben schwer machen können. Sollte auf KSV-Seite Luca Svaicari (98 kg) erneut fehlen, bestünde für den RG-Ringer Calvin Keil eine zusätzliche Siegchance.

Im Vorkampf setzte sich die Brenn-Staffel mit 19:14 durch. Kampfbeginn in der Sporthalle Tennenbronn ist um 20 Uhr. Zuvor tritt um 18.30 Uhr die KSV-Reserve in der Landesliga Südbaden gegen den KSV Wollmatingen an. Um das rettende Ufer noch zu erreichen, brauchen die Gastgeber dringend jeden Punkt. Zuletzt waren sie beim 15:18 in Hofstetten gegen die dortige zweite Mannschaft zumindest nah dran.

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