Lukas und Julia Ehrle
: Villinger Top-Läufer feiert seinen ersten Weltcup-Sieg

Starker Berglauf in Portugal wird belohnt. Das Geschwisterpaar lässt auch bei den Davos X Trails der Konkurrenz keine Chance.
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(pm/red)
Oberndorf
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Julia und Lukas Ehrle waren auch in Davos nicht zu bremsen. Zuvor hatte der Villinger Top-Bergläufer in Portugal seinen ersten Weltcupsieg gefeiert.

Ehrle

Der Villinger Top-Bergläufer Lukas Ehrle (LG Brandenkopf) feierte vor Wochenfrist beim Montemuro Vertical Run in Portugal, der zur Weltcupserie gehört, seinen bisher größten Erfolg. Der Villinger verbuchte seinen ersten Weltcup-Sieg, als er die komplette Weltelite der Bergläufer hinter sich ließ und den favorisierten Keninaner Philemon Kiriago auf den zweiten Platz verwies.

Der Villinger hatte ihm auf der 10,2 Kilometer langen Strecke mit 1090 Höhenmetern 58 Sekunden abgeknöpft. „Das ist einer der besten Tage meines Lebens!“, gab der Schwarzwälder nach dem Rennen überglücklich zu Protokoll.

Julia Ehrle in Davos

Bei den Davos X Trails (Schweiz) war das Villinger Geschwisterpaar Julia und Lukas Ehrle – seit längerer Zeit mal wieder – beim gleichen Laufevent am Start.

Julia Ehrle (LG farbtex Nordschwarzwald) nahm die Distanz über 9,3 Kilometer (163 Höhenmeter) in Angriff. Die Villinger Nachwuchsläuferin reihte sich nach dem Start ins vordere Männerfeld ein und stellte vor allem am Uphillstück ihr großes Talent unter Beweis. So landete sie im Gesamteinlauf auf dem starken achten Rang und war mit 37:07,3 Minuten zudem unangefochten die beste Frau vor Simone Raatz (40:42).

„Nach meinen Erfolgen auf der Bahn hat es sehr viel Spaß gemacht, mal wieder in den Bergen mein Können zu zeigen“, blickt Julia Ehrle auf ihr Rennen zurück.

Lukas Ehrle in Davos

Ihr Bruder Lukas (LG Brandenkopf) wählte die Distanz über 23,6 Kilometer (297 Höhenmeter). Im Gegensatz zu seiner jüngeren Schwester hatte der 19-Jährige keinen Rundkurs, sondern eine Punkt-zu-Punkt-Strecke zu bewältigen.

Mit einem Blitzstart war Lukas Ehrle seinen Konkurrenten frühzeitig enteilt und vergrößerte seinen Vorsprung bis zu seinem Sieg auf mehr als sieben Minuten. Der Villinger hatte die Strecke in einer starken Zeit (1:27,55 Stunden absolviert.

„Ich bin vom Start weg mein eigenes Rennen gelaufen, aber dieser Vorsprung ist einfach der Wahnsinn!“, freute sich Lukas Ehrle über seine Leistung. Für den Zweiten, Arnold Aemisegger (Liechtenstein), wurden 1:35:01 Stunden gestoppt.

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