Letzter Spieltag: TSG Lahr/Emmendingen sichert sich im Derby noch Platz drei

Mathieu Bolot spielt für die TSG Lahr/Emmendingen einen Slice über das Netz.
Wolfgang KünstleLAHR. 1. Bezirksliga: TSG Lahr/Emmendingen - TC BW Oberweier II 9:0. Dank des deutlichen Heimsiegs über Oberweier II im Derby gelang der TSG zum Saisonabschluss noch der Sprung auf Tabellenplatz drei aufgrund des besseren Matchpunkte-Verhältnisses. Oberweier folgt auf Tabellenplatz vier. Die Gäste waren, mit Ausnahme von Paul Gogonea, der an Position eins aufschlug, insgesamt recht jung besetzt. Drei Akteure im Oberweierer Kader sind ansonsten in der dritten Mannschaft aktiv und erhielten nun auf etwas höherer Ebene eine Chance.
Die Begegnungen entwickelten sich von Beginn an eindeutig. Mathieu Bolot (Frankreich) besiegte Gogonea ebenso klar wie die restlichen Begegnungen von Jesse Gerth (Niederlande), Mark Trenkle, Stefan Kiesenhofer, Elias Klitzsch und Felix Weiler gewonnen wurden. So stand es nach den Doppeln bereits vorentscheidend 6:0. „Die TSG hat gut aufgestellt und die sich bietenden Möglichkeiten optimal ausgeschöpft. Für unsere junge Mannschaft ging es darum, sich möglichst mit Einsatz aus der Affäre zu ziehen“, so Gäste-Cheftrainer Oliver Killeweit. In den Doppeln legten die TSG-Kombinationen Gerth/Trenkle, Bolot/Kiesenhofer sowie Klitzsch/Weiler beherzt nach und holten drei weitere Matchpunkte. „Für uns lief es zum Saisonausklang überzeugend, nachdem der Start schwierig war. Platz drei ist am Ende eine rein statistische Größe“, sagte TSG-Trainer Hernan Valenzuela.
Ergebnisse: Bolot - Gogonea 6:2, 6:1; Gerth - Dittus 6:1, 6:3; Trenkle - Weiner 6:1, 6:0; Kiesenhofer - Fabry 6:3, 6:0; Klitzsch - Gabriel 6:2, 6:3; Weiler - Schaffhauser 7:5, 6:1; Gerth/Trenkle - Gogonea/Dittus 6:1, 6:4; Bolot/Kiesenhofer - Fabry/Vetter 6:0, 6:1; Klitzsch/Weiler - Weiner/Gabriel 6:0, 6:2.
OBERWEIER. Badenliga, Damen: TC BW Oberweier - Heidelberger TC II 2:7. Auch im zweiten Saisonspiel mussten die Oberweierer Badenliga-Damen am Sonntag eine klare Niederlage einstecken. Unter dem Strich ergaben sich noch Chancen auf ein bis zwei Matchpunkte mehr, was die Gäste aus der Studentenstadt vom Neckar aber nicht zuließen. Nach klaren Niederlagen auf den ersten drei Positionen führte Brigitte Manceau an Position vier im ersten Satz zunächst, zog sich dann aber eine Verletzung zu und gewann kein einziges Spiel mehr. Katia Viera Erbach war ebenfalls recht nah an einem Matchpunkt dran, brach nach gewonnenem ersten Satz aber ein. Im entscheidenden Match-Tiebreak reichte es beim 7:10 letztlich nicht ganz. Besser machte es Nachwuchskraft Liana Kolesnikow, die in zwei Sätzen zum Zwischenstand von 1:5 immerhin einen Punkt beisteuerte.
In den Doppeln kratzten Carolin Krauß/Kolesnikow im zweiten Durchgang an einem Satzgewinn. Dafür reichte es nicht, doch im dritten Doppel holte die erfahrene Kombination Viera Erbach/Stefanie Killeweit nach klar verlorenem ersten Durchgang noch einen deutlichen Sieg. „Kommende Woche haben wir mit Radolfzell nochmals eine der stärkeren Mannschaften im Spielplan. Gegen Karlsruhe sollte dann aber gewonnen werden“, so Cheftrainer Oliver Killeweit.
Ergebnisse: Volkov - Herrmann 0:6, 1:6; Krauß - Cinalli 1:6, 1:6; Wünsche von Leupoldt - Jurikova 0:6, 0:6; Manceau - Kende 4:6, 0:6; Viera Erbach - L. Spirgath 6:4, 1:6, 7:10; Kolesnikow - C. Spirgath 6:4, 6:1; Volkov/Wünsche von Leupoldt - Herrmann/Cinalli 0:6, 0:6; Krauß/Kolesnikow - Jurikova/Kende 0:6, 5:7; Viera Erbach/Killeweit - J. Spirgath/Jabi 1:6, 6:2, 10:4.
OBERWEIER/BAD EMS. Regionalliga: TC BW Oberweier - TC Bergen-Enkheim 3:6; TC Bad Ems -TC BW Oberweier 6:3. Am Samstag hatten die Ortenauer auf heimischem Platz an der Palmengasse über acht Stunden gekämpft, um am Ende den Gästen aus Frankfurt mit 3:6 zu unterliegen. Beide Mannschaften brachten jeweils drei ausländische Kräfte zum Einsatz, wobei der Ausfall Etienne Donnets (Frankreich) Oberweier während der Woche durchgeschüttelt hatte. Nach den Einzeln lagen die Gastgeber 2:4 hinten. Für Matchpunkte sorgten Marc Mail und Marcel Volz, wobei Letzterer im Match-Tiebreak nach langem Kampf mit 10:5 siegte. „Auch in den restlichen Einzeln war alles drin, aber drei Match-Tiebreaks gingen verloren“, brachte es Cheftrainer Oliver Killeweit auf den Punkt. „Es war wahnsinnig eng und eine Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche.“

Katja Viera-Erbach streckt sich für Oberweier nach der Kugel.
Wolfgang KünstleIn den Doppeln blieb die Begegnung weiterhin umkämpft. Mail/Volz siegten durch Aufgabe ihrer Gegner, während die beiden anderen Begegnungen jeweils in zwei Durchgängen verloren wurden. „Aber auch dabei war mehr für uns drin. Man muss der Mannschaft zugute halten, dass sie sich gegen einen gut besetzten Gegner teuer verkauft hat“, stellte Trainer Killeweit heraus. In Bad Ems, bei einem der erklärten Meisterschaftskandidaten, war es erwartet schwer. „Gerade auf den Positionen eins bis drei war der Gegner sehr stark besetzt. Dahinter war es ausgeglichen“, ordnete Cheftrainer Oliver Killeweit ein. Nach den Einzeln lagen die Ortenauer mit 1:5 vorentscheidend hinten. Alexandre Bakshi (Georgien) war nah am Matchpunkt und auch phasenweise Marc Mail. Marcel Volz gelang es, sein Einzel in drei Sätzen zu gewinnen. „Da die Partie entschieden war, stellte Bad Ems in den Doppeln um und agierte mit Ersatzspielern. Zwei Begegnungen haben wir so für uns entschieden. Die Leistung war okay, aber insgesamt war Bad Ems schon stärker. Auf unserer Seite waren Marcel Volz und Bastian Bross ein wenig platt“, so Killeweit.
Ergebnisse gegen TC Bergen-Enkheim: Bakshi - Alves 6:7, 3:6; Bourgue - Steiner 6:3, 4:6, 4:10; Mail - Farjat 7:5, 6:4; Malige - Djonov 7:5, 1:6, 8:10; Volz - Seifert 6:7, 7:6, 10:5; Bross - Niesten 3:6, 6:3, 5:10; Bashi/Bourge - Alves/Steiner 5:7, 3:6; Mail/Volz - Farjat/Seifert 6:3, 5:3 (Aufgabe Bergen-Enkheim); Malige/Bross - Djonov/Niesten 3:6, 6:7.
Ergebnisse gegen TC Bad Ems: Shah - Bakshi 7:6, 7:5; Matusevich - Bourgue 6:3, 6:2; Contri – Mail 7:5, 6:3; Reiff - Volz 3:6, 6:4, 8:10; Franzmann - Bross 6:1, 6:2; Israelan - Wörner 6:1, 6:2; Contri/Israelan - Bakshi/Malige 6:4, 6:7, 10:3; Shah/Henkel - Mail/Bross 2:6, 3:6; Reiff/Dazert - Volz/Wörner 4:6, 3:6.
