Leichtathletik
: Eine Ansage von Rosina Schneider

Rosina Schneider stürmt in Kuala Lumpur zur U23-EM-Norm. Und wird bald in der Heimat wieder antreten.
Von
Christian Lenk
Oberndorf
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Top drauf: Rosina Schneider (links)

Ralf Görlitz

Nach zwei Wochen Trainingslager in Kuala Lumpur machte Rosina Schneider vom TV Sulz eine echte Ansage über die 100m Hürden in Richtung europäischer Spitze.

Bereits im Vorlauf des Cahya Mata Super Series MA International Meet unterbot Schneider in 13,19 Sekunden die vom Deutschen Leichtathletik Verband DLV geforderte Norm zur U23-EM deutlich. Allerdings herrschten hier noch irreguläre 2,3m/s Rückenwind, sodass diese Zeit nicht als Norm gegolten hätte.

Potenzial riesig

Die Vorlauf-Zeit war aber schnell passé, denn im Finale lief es noch besser für die 20-Jährige. In 13,02 Sekunden stürmte die Wiesenstetterin mit zulässigem Rückenwind von 0,1m/s zum Sieg und zur nun auch gültigen U23-EM-Norm. „So eine Zeit, in Richtung der 13-Sekunden-Marke direkt im ersten Rennen der Saison ist schon mal eine Ansage.

Die zehnte Hürde umgetreten

Nach den 60m Hürden in der Halle merke ich schon, dass ich hintenraus bei den 100m Hürden noch Potenzial habe. Ich habe auch in beiden Läufen die zehnte Hürde jeweils umgetreten. Aber mit der Zeit, so früh in der Saison bin ich jetzt schon super happy“, freute sich Rosina Schneider.

Am 8. Mai gehts zurück in die Heimat, und bereits am 18. Mai kann man Rosina Schneider dann auch live in Aktion beim internationalen Läufermeeting in Pliezhausen bestaunen.

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