Trailrunnerin aus Enzklösterle
: Jana Klaiber wird Dritte beim Matterhorn-Ultraks

Endlich hat es mit dem Podestplatz geklappt: Jana Klaiber landet beim Matterhorn-Ultraks auf Platz drei über die 32-Kilometer-Distanz. Für die Enztalerin ist es der erste große Erfolg in der Trailrunning-Szene.
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(red/pm)
Oberndorf
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Jana Klaiber – mit dem Matterhorn im Hintergrund

sportograf.com

Vor der Kulisse des imposantesten Wahrzeichens der Schweizer Hochgebirgswelt lief Jana Klaiber aus Enzklösterle beim diesjährigen Matterhorn-Ultraks auf den dritten Rang über die 32-Kilometer-Distanz.

Mit Kontakt zur Spitze

Nach den Platzierungen acht und fünf bei den zur Golden Trail National Series gehörigen Wettkämpfen waren die Ambitionen für Jana Klaiber vom Scott Running Team klar umrissen: Neben den 2000 Höhenmetern sollte nun endlich auch der fällige Podestplatz erklommen werden dürfen. Vom Dorfzentrum in Zermatt gestartet, wälzte sich der Wurm von über 1000 männlichen und weiblichen Läufern über 700 Höhenmeter hinauf auf die Sunnega. Auf Rang fünf rangierend, aber noch mit Kontakt zur Spitze konnte Jana Klaiber über die Riffelalp und die Furi-Spitze ihre Position auf Rang vier verbessern.

Beim Aufstieg zum auf knapp 2600 Meter Höhe liegenden Schwarzsee galt es für die 26-jährige Ausdauerathletin aus dem Enztal, ihre Stärken im technisch schwierig ansteigenden Gelände optimal auszunutzen, um so auf die beiden führenden Schweizerinnen Magali Vionnet und Mylene Schuwey nahezu aufschließen zu können.

Echte Siebenmeilenstiefel

Den höchsten Punkt der Renndistanz, in aussichtsreicher Position auf Platz drei überschritten, mussten die wenig geliebten Flachpassagen wieder hinab nach Zermatt möglichst unbeschadet überstanden werden. Beflügelt durch das Bewusstwerden, dass eine Top-Platzierung drin ist, mutierten wohl die nigel-nagel-neuen Trailrunning-Schuhe zu Siebenmeilenstiefeln und trugen Jana Klaiber über die für sie so problematischen flach- fallenden Tempo-Streckenabschnitte in die Zermatter Zielmeile hinab.

Schmerzen schnell spürbar

Am Ende konnte die Enztalerin ihren Vorsprung auf ihre Verfolger sogar noch weiter ausbauen. Nach Passieren der Ziellinie in der Zeit von 3:43:45 Stunden wurden die Schmerzen schnell spürbar, dennoch war sie über alle Maßen glücklich über ihren ersten Stockerlerfolg in der Trailrunning-Szene. Ihr erster Kommentar: „Heute hat alles gepasst, over and out.“

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