Kreisliga A3: Vor dem harten Restprogramm will Tumlingen-Hörschweiler ein Polster

Der SV Tumlingen-Hörschweiler (links) steht vor ganz entscheidenden Wochen.
Andreas WagnerIm Abstiegskeller sind die Partien in Tumlingen, Weitingen und in Talheim von großer Bedeutung. Gleiches gilt für das Verfolgerduell an der Tabellenspitze. Hierbei empfängt der Tabellenzweite TSG Wittershausen den Tabellennachbarn SGM Bildechingen/Nordstetten. Mit einem Sieg könnte die TSG ihren Relegationsplatz weiter absichern.
Fünf direkte Absteiger?
Nicht nur für Marco Schmelzle (Vorstand Sport vom SV Tumlingen-Hörschweiler) ist die kommende Partie seines Vereins am Sonntag gegen die SGM Sulz/Sigmarswangen/ Holzhausen ein absolutes Schlüsselspiel für den weiteren Verlauf der Saison. „Ich rechne mit zwei Absteigern aus der Landesliga. Das bedeutet für uns, dass es in unserer Liga fünf direkte Absteiger geben wird. Wenn wir unser Restprogramm anschauen, fällt auf, dass wir in den letzten vier Partien ausnahmslos auf Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte treffen. Das bedeutet, dass wir bis zu diesem Zeitpunkt ein kleines Punktepolster auf die Abstiegsränge benötigen. Wenn wir die Partie am Sonntag für uns entscheiden sollten, ist es mir wohler. Ansonsten stehen uns ganz schwere Wochen bevor.“
Zuletzt verloren die Waldachtäler die Partie beim SV Betzweiler-Wälde etwas unglücklich mit 1:2 und davor drehte die Mannschaft des Trainertrios Oleg Semenov, Jonathan Haist und Karl-Heinz Stoll den Spieß im Duell gegen die Empfinger Zweite zu ihren Gunsten um. Mit 19 Punkten tummeln sich die Waldachtäler in einem Pulk von fünf Mannschaften, die nur zwei Punkte auseinander liegen.
Tumlingens erfahrener Spielertrainer Oleg Semenov traut seiner Mannschaft ohne Weiteres zu, auch in der kommenden Saison der Kreisliga A anzugehören. „Personell sieht es wieder etwas besser aus und wenn wir bis auf die Langzeitverletzten alle an Bord haben, können wir die Liga halten. Die Qualität haben wir dazu. Die nächsten Wochen sind ganz entscheidend für uns und dann wissen wir, wo wir stehen.“
Auf dem Prüfstand
Ob und in welcher Konstellation es für das Trainertrio nach der Saison weitergehen wird, ist noch völlig offen. Marco Schmelzle möchte erst mit dem Trainertrio die Saison gemeinsam auf den Prüfstand stellen und dann zu einer Entscheidung kommen. Dass die Waldachtäler sich personell in der Breite verstärken müssen, ist kein Geheimnis. Die besseren Karten hätten sie nur dann, wenn sie die Liga halten können.