Kreisliga A2
: Unentschieden in Stammheim kündigt sich an

Der VfL Stammheim und die SG Überberg/Ettmannsweiler/Aichelberg trennten sich 2:2. Der Gast zeigte dabei eine effiziente „Einigel-Taktik“.
Von
Albert M. Kraushaar
Oberndorf
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Der VfL Stammheim (in Weiß) kam gegen die SG Überberg/Ettmannsweiler/Aichelberg noch zum späten 2:2.

Kraushaar

Dritter Spieltag und dreimal die Null! Nicht bei den Ergebnissen, sondern in der Tabelle. Die Aufsteiger SG Teinachtal, SSV Walddorf sowie der VfL Ostelsheim warten weiter auf die ersten Punkte.

Der SSV Walddorf musste die 13,5 Kilometer weite Heimfahrt vom TSV Simmersfeld nach Toren von Benjamin Lörcher (2) und Lucas Elias Hezel (Nachspielzeit) mit einer 1:3 Pleite im Gepäck antreten.

Für den VfL Ostelsheim gab es wie erwartet – wenn auch knapp – bei der Spvgg Wart/Ebershardt (1:2) wieder nichts zu gewinnen.

Dagegen war die SG Teinachtal bei den SF Gechingen II lange an einem Punkt dran. Max Lutz (18.) und Marcel Volz (34.) hatten für zu einem Unentschieden getroffen, das bis zur 70. Minute Bestand hatte. Dann bescherte ein Dreierpack durch Jens Kusterer (70.), Julian Hennefarth (72.) und Max Lutz (83.) innerhalb von 13 Minuten die Entscheidung.

Schönbronn macht weiter

„Für uns gibt es keine leichten Spiele“, konnte Lorenzo Pucciarelli im Vorfeld vom Gastspiel des SV Schönbronn bei seinem FV Calw schon ein ungutes Gefühl nicht verbergen. Nicht unbegründet, denn der Tabellenführer machte da weiter, wo er im Derby Effringen aufgehört hatte. Offensivfußball mit Tempo, garniert durch Tore von Tobias Essig (14./20.) zum 0:2, Valdrin Kacandoli (33.) gelang mit seinem dritten Saisontor der Anschluss. Marcel Soltic (53.) und Kacandoli mit seinem zweiten Treffer (70.) drehten das Spiel, dem Aufsteiger drohte die erste Niederlage. Tobias Essig wendete die mit seinem dritten Treffer ab (86.). In der Nachspielzeit geriet der FV Calw zuerst mit Gelb/Rot in Unterzahl und dann durch ein Tor von Robin Braun (90.+5.) noch auf die Verliererstraße.

Damit gelang Schönbronn auch am dritten Spieltag die volle Ausbeute. Im Schlepptau die Spvgg Wart-Ebershardt und der TSV Simmersfeld.

Neubulach raus

Vorne raus ist der SC Neubulach, der im zweiten Heimspiel gegen den VfB Effringen seinen Anhängern den ersten Sieg präsentieren wollte. Nach drei Minuten begann das Stimmungsbarometer bei den SCN-Fans durch das 0:1 von Daniel Kreudler zu sinken, direkt nach der Pause (erneut Kreudler 48.) ging es in Richtung Nullpunkt. Der Anschlusstreffer durch Louis Hanselmann (86.) fiel zu spät, um dem Aufsteiger noch den ersten Dreier zu entreißen.

VfL Stammheim – SG Überberg/Ettmannsweiler/Aichelberg 2:2 (1:1). In Stammheim standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die sich am letzten Spieltag über ihren ersten Dreier freuen konnten. Eine Basis, die keiner gleich wieder verspielen wollte, wobei der VfL Stammheim das Spiel gegen die SG mit einer gewissen Vorsicht anging. Nicht ganz unbegründet, denn die Igeltaktik der Elf von Daniel Pilarski – bei Stammheimer Angriffen alles vor den eigenen Strafraum, bei Ballbesitz aber blitzartig nach vorne – ging lange Zeit auf.

Nicht sicher

Janik Gauss, der eminent gefährliche Stefan Kalmbach, sowie Tom Flaig, aber auch Hannes Nonnenmann tauchten gleich mehrfach gefährlich vor dem Kasten von Oliver Teufel auf. Dessen Vorderleute um Thomas Behrmann, Mario Franz und Silas Hanrath machten nicht den sichersten Eindruck, vor allem Hanrath hatte mit Kalmbach seine liebe Not. Die Stammheimer hatten zwar etwas mehr Ballbesitzt, die SG Überberg/Ettmannsweiler/Aichelberg stellte jedoch die gefährlichere Elf.

Der Führungstreffer von Janik Gauss war verdient, zumal sich SG-Spielertrainer Daniel Pilarski (Oberschenkel) schon früh auswechseln musste. „Der Ausgleich war ganz wichtig“, war nach knapp 40. Minuten aus den Reihen der VfL-Fans zu hören, als Timo Franke endlich eine der zahlreichen (Halb-)Chancen im Netz unterbringen konnte.

Auf den Ausgleich gedrückt

Die Tendenz zum Unentschieden hielt im zweiten Abschnitt bis zur 65. Minute an, dann traf Mario Gauss zum 2:1 für die Gäste. Marco Grausam wechselte. Stammheim drückte mit Macht auf den Ausgleich und wurde in der 85. Minute nach einem Foulspiel mit einem Elfmeter belohnt. „Ja, der Elfmeter war berechtigt, das Ergebnis geht aber in Ordnung, wir hatten uns ein leichtes Chancenplus erspielt und noch Pech bei einem Lattentreffer von Maximilian Starke“, erklärte Werner Mann zur Punkteteilung.

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