Kreisliga A1 Interview: Wie sieht die Perspektive des SV Alpirsbach-Rötenbach aus?

Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga muss sich der SV Alpirsbach-Rötenbach in einer extrem starken Kreisliga A behaupten.
Andreas WagnerDer erste Spieltag ist in der Kreisliga A1 bereits Geschichte. Auf den Sportplätzen in Alpirsbach und in Vöhringen stehen sich Mannschaften gegenüber, die ihr erstes Spiel als Sieger verlassen konnten. Tabellenführer SG Herzogsweiler-Durrweiler steht bei der Freudenstädter Zweiten vor einer vermeintlich schweren Aufgabe.
Der SV Alpirsbach-Rötenbach hat sein Auftaktspiel gewinnen können, steckt aber voll um Umbruch. Mit Dominik Weber und Kai Walz haben zwei langjährige Leistungsträger ihre Laufbahn beendet. Dafür kehrt Ausnahmespieler Ahmad Arab nach einem Jahr aus Dornhan zum A-Ligisten zurück. Alpirsbachs Abteilungsleiter Michael Heinzelmann hat vor dem Spiel gegen die SG Hallwangen mit unserer Redaktion über die Perspektiven des Bezirksliga-Absteigers gesprochen.
Herr Heinzelmann, ihr Team hat in den letzten Jahren eine Reihe von Stammkräfte verloren. Der personelle Umbruch ist weiter im Gange. Wie gut sehen Sie die Alpirsbacher Fußballer für die kommenden Jahre aufgestellt und wie sieht die Perspektive aus?
Der SV Alpirsbach-Rötenbach steht seit Jahren für eine engagierte Jugendarbeit. Mit Herzblut und Teamgeist fördern wir junge Talente und schaffen ein Umfeld, in dem Kinder und Jugendliche nicht nur sportlich, sondern auch persönlich wachsen können. Davon profitiert nun auch die erste Mannschaft, hier werden in den kommenden Jahren die eigenen Jugendspieler in den aktiven Bereich integriert. Daher sehe ich uns hier für die kommenden Jahre auf dem richtigen Weg.
Abgänge und Neue
Wer ist dazugekommen und welche Abgänge gab es?
Neu dabei sind: Nick Heinzelmann, Justin Renke, Janne Kilgus, Mohammed Khalaf (alle eigene Jugend), Ahmad Arab (TSF Dornhan), Maciej Dariusz Raczka (externer Neuzugang) und Thierno Bah ( SV Dietersweiler). Nicht mehr dabei: Dominik Weber, Kai Walz (beide Karriereende), Matthis Engelberg (Pause), Mert Karaaslan (Spvgg Freudenstadt).
Was glauben Sie haben die Spieler aus dem Jahr in die Bezirksliga mitgenommen?
Das Bezirksliga-Jahr war für uns sportlich herausfordernd – viele Spiele gingen verloren, doch der wahre Gewinn lag abseits der Punkte. Die Mannschaft hat in dieser Saison gezeigt, was es heißt, zusammenzuhalten. Die jungen Spieler mussten schnell lernen, Verantwortung zu übernehmen, davon werden sie in dieser Runde sehr profitieren.
Zwei Kandidaten für vorne
Was glauben Sie, ist in der neuen Runde möglich?
Diese Kreisliga A1 ist diese Runde sehr stark besetzt. Wir schauen von Spiel zu Spiel, und dann wird man sehen, was möglich ist. „’Schaum mer mal.’ Ganz vorne sehe ich auf jeden Fall Herzogsweiler und Vöhringen.
Was erwarten Sie von Stephan Schwenzer als Trainer und wie ist Ihr erster Eindruck?
Stephan bringt nicht nur neue Ideen und eine klare Spielphilosophie mit, sondern auch eine hohe Trainingsintensität und den Anspruch, jeden einzelnen Spieler besser zu machen. Die Mannschaft hat unter ihm bereits begonnen, sich neu zu orientieren – taktisch wie mental. Stephan weiß auf was es im Fußball ankommt, daher sind wir top Zufrieden mit seiner Arbeit.