HSG Schwenningen TV St. Georgen: Klarer HSG-Sieg und zwei Abschiede – St. Georgener feiern 14. Sieg in Folge

Abschied nach zwölf Jahren Schwenninger Handball: HSG-Leistungsträger Florin Cucuila (Mitte) hört nach dieser Saison auf. Ebenso macht auch Benjamin Früh Feierabend.
Roland SigwartDie höherklassigen Handball-Herrenteams der HSG Schwenningen und des TV St. Georgen waren am Wochenende erfolgreich im Einsatz. Die Damen des TVS hatten spielfrei.
Landesliga Herren
HSG Schwenningen – HK Ostdorf/Geislingen 42:22 (19:8). Vor dem Spiel gab es auf Schwenninger Seite noch zwei wichtige neue Personalien. Nach dem bereits bekannten Abschied des Trainergespanns Manuel Hertz-Eichenrode/Daniel Mink zum Saisonende werden auch die Leistungsträger Benjamin Früh (auch HSG-Vorstandsmitglied) und Florin Cuciula nach der Runde aufhören. Beide Spieler prägten den Schwenninger Handball seit 2014. Insgesamt will sich die HSG im Sommer personell in der Landesliga neu ausrichten.
Am Samstag beim souveränen Heimsieg gegen Ostdorf fehlte der angeschlagene Cuciula beim klaren Sieg gegen die abstiegsgefährdeten Ostdorfer. Die HSG-Herren standen defensiv sehr stabil und agierten im Angriff effektiv, warfen allein in der zweiten Halbzeit 23 Tore. Coach Manuel Hertz-Eichenrode freute sich anschließend auch für eine insgesamt gute Leistung. Damit stabilisierten sich die auf dem guten sechsten Platz.
Tore HSG-Herren: Calin (8), Philip Teubert (6), Anton (5), Braunmiller (5), Patrick Teubert (5), Auer (4), Früh (4), Bußhardt (3), Alf (1), Dargel (1).
Bezirksoberliga, Männer: HSG Neckartal – TV St.Georgen 20:34 (10:15). Mit viel Respekt gingen die Bergstädter in die Partie gegen Neckartal. Nicht nur das Harzverbot, sondern auch die Heimstärke der Gastgeber sorgten dafür, dass sich der TVS vorsehen musste.
Lucas Rotzinger und Paul Assfalg konnten nicht mit nach Sulz reisen. St. Georgen brauchte ein wenig, um in die Partie zu kommen. Die Abwehr vor Marcel Bertol wurde dann aber immer stabiler. Bis zur Pause hieß es 15:10 für die Gäste.
TV St. Georgen marschiert
Nach dem Seitenwechsel legte St. Georgen direkt nach. Mario Müller, der mit acht Toren und einer fehlerfreien Trefferquote überzeugte, stellte auf 20:12. St. Georgen dominierte das Spiel, ließ wenig Chancen zu und verwertete konsequent. Am Ende feierte der TVS einen überlegenen 34:20-Erfolg. Es war der 14. Sieg des Tabellenführers in Serie.
Tore: Groh, Jerke (je 1), P. Assfalg (7/5), T. Assfalg (8/1), Struß (2), Müller (8), Hüther (4) und Kovacovski (3).