Heimspiel gegen Bayern Alzenau
: TSG Balingen will eine Serie starten – Louis Potye wird das Tor hüten

Nach dem 2:1-Erfolg in Sandhausen wollen die Balinger am Samstag (14 Uhr) zu Hause gegen Bayern Alzenau nachlegen. Murat Isik sagt klar: „Das ist definitiv ein sehr wichtiges Spiel.“
Von
Pascal Kopf
Oberndorf
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Ob Ersatzbank oder Startelf: Am Samstag heißt es für die Akteure der TSG Balingen wieder alles zu geben. Schließlich soll gegen Mitaufsteiger Alzenau der erste Heimsieg der Saison her.

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„Festung“ Bizerba-Arena? Dies ist in dieser Saison bisher definitiv nicht der Fall. Alle drei Heimspiele der Balinger gingen verloren. Mit Steinbach Haiger (0:3), dem FC 08 Homburg (1:4) und dem FSV Frankfurt (0:2) hatte man aber auch absolute Top-Teams zu Gast. Am Samstag gegen Bayern Alzenau bietet sich die nächste Chance, die ersten Punkte auf heimischem Rasen einzufahren.

So sagt auch Murat Isik ganz klar: „Das ist definitiv ein sehr wichtiges Spiel. Wir wollen das auch nicht kleinreden, solche Partien kommen in dieser Liga. Wenn wir gewinnen, sind wir in der Tabelle voll dabei.“ Die Begegnung gegen den Mitaufsteiger würde sich gut anbieten, um eine Serie zu starten und den hart erkämpfen und verdienten 2:1-Sieg beim SV Sandhausen zu „vergolden“.

Ähnliche Bilanz

Alzenau hat ähnliche Statistiken wie die Balinger aufzuweisen. So stehen ein Punkt weniger, ein Tor mehr und zwei Gegentore weniger zu Buche. „Wir brauchen die Mannschaft da auch nicht extra zu sensibilisieren, weil wir in der Liga keine Schwankungen in der Leistung hatten. Daher bin ich auch sicher, dass wir am Samstag wieder ein tolles Spiel machen werden. Natürlich ist dann auch der Spielverlauf wichtig“, so Isik.

Den Gegner hat man wie immer ausgiebig analysiert. Zuletzt verlor man 0:3 in Trier und 1:3 gegen den FSV Mainz 05 II. Beide Partien waren aber lange Zeit offen. Isik weiß: „Sie spielen sehr aggressiv und mannorientiert. Von der Qualität dürfte es auf Augenhöhe sein. Es geht darum, das bessere System und die bessere Mentalität auf den Platz zu bringen.“

Wechsel überraschen

Diese Punkte wurden beim jüngsten Gastspiel in Sandhausen bestens umgesetzt. Trotz 65 Minuten in Unterzahl fuhr man beim SVS einen Auswärtssieg ein. Isik hatte dabei sechs Veränderungen in der Startelf vorgenommen – was ihm erst am Sonntag so richtig bewusst wurde. „Das war schon Thema bei uns diese Woche. Wir haben gegen Frankfurt ja schon ein richtig gutes Spiel gemacht, sogar fast besser als in Sandhausen. Trotzdem gab es sechs Wechsel und wir haben gewonnen. Der Konkurrenzkampf ist eröffnet, das wissen die Jungs.“

„Ich bin unzufrieden“

Eine Position, auf der bisher viel ausprobiert wurde, ist die des Linksverteidigers, respektive Schienenspielers, wenn mit einer Dreierkette gespielt wird. Kike, Jonas Brändle, Pedro Almeida Morais und Simun Birkic durften sich schon versuchen – in Sandhausen spielte dann Ole Deininger, der sonst meist die rechte Seite beackert. „Ich bin unzufrieden, sonst hätten wir da nicht so viel gewechselt“; sagt Isik trocken.

Mit dem Auftritt von Deininger war er aber hochgradig zufrieden: „Das war wirklich sehr gut. Er hat gute Laufwege gemacht, nach vorne wie hinten , und war sehr intensiv. Wir hoffen, dass sich auf dieser Position mal jemand festspielt.“

Potye im Tor

Im Tor, da macht Isik kein Geheimnis, wird Louis Potye stehen. Neuzugang Elvin Kovac ist gesperrt. Ansonsten kann die TSG – Stand Donnerstag – auf alle Spieler zurückgreifen.

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