Handball TV St. Georgen
: Viel Neuland, Österreich, Heimauftakt, ein neuer Co-Trainer und ein Küken

Vorhang auf für die Damen und Herren des TV St. Georgen. Auf die Handballerinnen und Handballer wartet viel Neuland.
Von
(red/lerm)
Oberndorf
Jetzt in der App anhören

Das Fehlen von Maike Staiger (mit Ball) ist eine Chance für die Talente des TV St. Georgen.

Roland Sigwart

Landesliga Frauen: TV St. Georgen – HC Lustenau (Samstag, 17.30 Uhr). Für die neu formierte Damenmannschaft des TV St. Georgen geht es am ersten Spieltag gegen einen gänzlich unbekannten Gegner. Der HC Lustenau ist eine der österreichischen Gastmannschaften. Am ersten Spieltag setzten sich die „Ösis“ mit 32:28 gegen den TV Spaichingen durch. Aus einer breiten Verteilung der Torschützen ragte Flora Kovacs mit zehn Treffern heraus.

Das Frauen-Team

Die Mannschaft des TV St. Georgen um die Trainer Stephan Lermer und Patrik Papke ist weitestgehend unverändert geblieben. Das Karriereende von Ronja Holzmann und das Fehlen von Maike Staiger bedeutete, dass vor allem die jungen Spielerinnen aufrücken mussten.

In Trainingsspielen gegen Altenheim, Gutach/Wolfach, Altdorf/Ettenheim und Freiburg-Zähringen hatte der TVS das Nachsehen, zeigte aber auch immer wieder starke Phasen und einen erkenntlichen Fortschritt. St. Georgen möchte sich möglichst schnell in der neuen Landesliga etablieren und befreit aufspielen.

Der etwas extravagante Spielplan will es so, dass die Damen nach der Auftaktpartie erst wieder am 25. Oktober spielen. „Nach zehn Wochen Vorbereitung wollen wir uns endlich mit Gegnern um Punkte messen. Wir haben zuletzt viel im taktischen Bereich gearbeitet. Wenn die Mädels die Vorgaben beherzen und dann als Team den notwendigen Kampfgeist aufbringen, stehen die Karten gut, dass wir als Sieger vom Feld gehen. Wir werden aber 60 Minuten eine gute Leistung dafür brauchen“, sagt Patrik Papke.

Das Herren-Team

Bezirksoberliga, Neckar/Bodensee: TV St. Georgen – Spvgg Mössingen 2 (Samstag, 19.30 Uhr). Der Abstieg aus der Landesliga ist inzwischen aus den Köpfen der Bergstädter. Seit Wochen liegt der volle Fokus auf der Zukunft. In Testspielen gegen oft höherklassige Teams zeigte die Mannschaft solide Leistungen.

Jedoch hat zuletzt das Verletzungspech zugeschlagen. Marcel Bertol laboriert seit Wochen an einer Handverletzung. Die Position zwischen den Pfosten wird demnach – neben David Bublies – wohl Bruder Julian einnehmen. Justin Goedhuis wird ebenfalls noch ausfallen.

Als wichtige Komponente zeigte sich Jonas Hüther, der seine Rückraumschützen um Julian Jerke, Theo sowie Peter Assfalg immer wieder ins Spiel bringen will. Aus privaten Gründen wird Stephan Lermer fehlen. Am Kreis wird demnach Erik Groh sowie der zuletzt immer auffälligere Youngster Lukas Rotzinger auflaufen. Noch nicht spielberechtigt ist das „Küken“ Gideon Haas.

Der Auftakt

St. Georgen wird gegen die unbekannte Verbandsliga-Reserve vor allem aber wieder auf eine starke Abwehr setzen müssen. Lukas Holzmann und sein neuer Co-Trainer, der Rietheim-Weilheimer Markus Stocker, haben sich inzwischen gut zusammengefunden und fordern eine klare Zuordnung, gepaart mit einer fairen Härte. Im Angriff fuhren die Trainer ein leicht verändertes Konzept.

Die Komplexität der Abläufe wurde deutlich reduziert, gleichzeitig legte man viel Fokus darauf, die richtigen Räume anzugreifen und dynamische Aktionen zu erzeugen, um dann über ein gutes Timing zum Mitspieler zu klaren Torchancen zu kommen.

Schwabo Powerplay
Freitag um 12.00 Uhr
Die sportlichen Highlights der Woche und die Top-Events für das Wochenende auf einen Blick.