Handball-Regionalliga
: HSG Albstadt vor Spitzenspiel gegen den Tabellenführer

Die Albstädter Regionalliga-Handballer empfangen am Sonntag (17 Uhr) den neuen Tabellenführer TSV 1866 Weinsberg. Es ist das nächste Highlightspiel.
Von
Frank Campos
Oberndorf
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Das Angriffsspiel der HSG Albstadt fabriziert Woche für Woche über 40 Tore.

Kara

Das jüngste Topmatch konnten die Schwarz-Roten beim TV Willstätt/Hanauerland mit 43:42 für sich entscheiden. Julian Thomann hatte in den Schlusssekunden den Siegtreffer geworfen und der HSG den siebten Saisonsieg beschert.

Vier Spiele bis Weihnachten

Von den vier verbleibenden Spielen in diesem Jahr bestreiten die Schwarz-Roten nun drei im heimischen „Wohnzimmer Mazmann“. Bei einer ordentlichen Punkteausbeute würde die HSG in der Handball Regionalliga ganz vorne mitmischen.

Gute Auswärtsbilanz

„Das ist natürlich schon unser Ziel so gut, wie möglich dazustehen. Wir hatten viele Auswärtsspiele und mit 11:3 Punkten eine sehr gute Auswärtsstatistik. Das Spiel in Ostfildern wird richtig schwer, genauso wie die drei Heimspiele. Wir tun da glaube ich gut dran immer auf das nächste Spiel zu schauen. Jeder kann in unserer Liga jeden schlagen“, weiß der Albstädter Spielmacher Julian Thomann.

Es kommt das Überraschungsteam

Nun geht es also erneut gegen einen Aufstiegsanwärter. Der TV 1866 Weinsberg siegte zuletzt gegen Steißlingen und spielte Remis gegen Schwäbisch Gmünd. Trainer Edin Hadzimuhamedovic und sein junges Team wollen auch in Albstadt bestehen. „Es ist das nächste große Spitzenspiel, das wir uns erarbeitet haben. Es geht sicherlich auch gegen die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison“, weiß HSG-Co-Trainer Dominik Koch, der eine „Wahnsinnstempopartie“ erwartet. Im Albstädter Kader sind alle Spieler an Bord.

Das Albstädter Erfolgsrezept

Nach dem Erfolgsrezept in der zweiten Regionalligasaison gefragt, sagt Julian Thomann: „Wir sind insgesamt ne gute Truppe und haben einen tollen Teamspirit und einen sehr guten Zusammenhalt. Das ist unsere Stärke. Dazu haben wir echt viel Tempo. Natürlich reden wir viel drüber, dass wir uns in der Abwehr verbessern müssen. Da wir aber versuchend das Tempo hoch zu halten, fallen immer mehr Tore. Wir müssen die einfachen Fehler in der Abwehr abstellen. Wenn wir das schaffen, dann sind wir nicht immer gezwungen über 40 Tore zu erzielen. Für die Zuschauer ist das natürlich spektakulär“, so der 33-Jährige.

Dreimal Rot?

Bereits dreimal musste Albstadts Spielmacher in dieser Saison mit einer Roten Karte früh vom Feld. „Ich mache mir da keine Gedanken, das gehört einfach zum Spiel dazu. Da war jetzt nie ne unfaire Aktion dabei. Ich versuche es so oft es geht zu vermeiden, weil es mir ja auch Spaß macht zu spielen. Normalerweise sehe ich die Rote Karte einmal pro Saison. Um den Schnitt nicht weiter zu heben, wäre es gut, wenn es nicht mehr passiert“, scherzt Thomann, der abschließend sagt: „Wir sind jetzt auch richtig euphorisiert und haben richtig Bock auf das Heimspiel gegen Weinsberg. Wir freuen uns auf die Unterstützung der Zuschauer und hoffen auf eine volle Halle.“

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