Handball Regionalliga: HSG Albstadt mit Auftakt in Neuhausen/Erms

Für die HSG Albstadt wird es am Samstag wieder ernst.
KaraDer Aufsteiger ist ein traditionsreicher Handballverein. „In Neuhausen/Erms wird richtig was aufgebaut. In der Vorsaison haben sie die Liga dominiert. Es wird richtig was los sein in der Hofbühlhalle. Wir freuen uns darauf“, sagt HSG-Co-Trainer Dominik Koch.
Die HSG Albstadt kennt die Ausgangslage aus der Vorsaison, wo man selber als Aufsteiger sein erstes Regionalliga-Heimspiel bestritt. „Wir haben jetzt drei Monate hart gearbeitet in der Vorbereitung. Das ist ein richtiger Gradmesser, wie wir auswärts da standhalten können.“
Gute Tests für die Schwarz-Roten
Die HSG Albstadt hat in der Vorbereitung bereits angedeutet, wohin die Reise gehen könnte. Gegen die SG Pforzheim-Eutingen siegten die Schwarz-Roten mit 33:28. Beim Drittligisten TSV Neuhausen/Filder verkauften sich die Albstädter teuer, mussten sich am Ende nur knapp mit 35:39 geschlagen geben.
„Wenn wir unsere Leistung abrufen, denke ich schon, dass wir sehr gute Chancen die Punkte zu holen. Im Handball zählt aber auch oft das Momentum. Da kann ein Aufsteiger uns auch vor große Probleme stellen“, weiß Dominik Koch, der eine heiße Partie erwartet.
Die Topfavoriten der Liga
Zu den Topfavoriten der Regionalliga zählt für ihn der Absteiger TVS 1907 Baden-Baden. „Sandweier wird sehr sehr stark sein. Eine sehr robuste Mannschaft, die viel Sieben-gegen-Sechs spielt. Die HSG Willstätt/Hanauerland und der TSV 1899 Blaustein haben sehr gut eingekauft. Aber auch den VfL Waiblingen oder die HSG Ostfildern sehe ich aufgrund ihrer Qualität oben mitmischen. Topfavorit ist für mich der TSB Schwäbisch Gmünd, die in der Vorsaison nur wegen des Torverhältnisses nicht aufgestiegen sind“, so Koch.
Erfolg des ersten Jahres bestätigen
Im zweiten Regionalligajahr gilt es für die HSG Albstadt die Leistung aus dem Vorjahr zu bestätigen. „Wir wollen uns etablieren. Das wird eine wahnsinnige Herausforderung, wenn man sieht, wie die Gegner teilweise aufgerüstet haben. Unser starkes Angriffsspiel wird getragen von unseren beiden Kapitänen Julian Thomann und Patrick Lebherz. Darüber hinaus gilt es die Deckung zu stabilisieren, dass wir da noch ein bisschen besser werden. Wir haben in der Vorbereitung viel in die Abwehrarbeit investiert. Wir müssen leichte Tore verhindern, das wird entscheidend sein.“
Alilovic mit neuer Rolle
Eine neue Rolle hat da auch Noa Alilovic. Über ihn sagt Dominik Koch: „Er hat sich in der Vorbereitung viel gezeigt und sehr gut trainiert hat. Im vergangenen Jahr kam er aus einem Kreuzbandriss. Jetzt hat er die Vorbereitung voll durchgezogen. Er hat eine richtig gute Frühform“, so Dominik Koch. Der 22-Jährige nimmt in der Abwehr einen wichtigen Part ein mit seiner Körperlichkeit und Robustheit. „Wir wissen, dass wir in dieser Liga kein bisschen nachlassen dürfen. Die Regionalliga ist so gut und so stark, wenn man sich da nur ein bisschen auf irgendwelchen Lorbeeren ausruht, wird das bitter bestraft.“ So will man mit zwei Punkten starten.