Handball Regionalliga
: Herzschlagfinale für die HSG Albstadt beim TV Sandweier

Die HSG Albstadt verliert beim TVS 1907 Baden-Baden maximal unglücklich. Der Drittliga-Absteiger hat am Ende mit 37:36 die Nase vorn.
Von
Frank Campos
Oberndorf
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Lasse Fuchs scheiterte in der letzten Aktion von der Siebenmeterlinie.

Kara

Mindestens ein Punktgewinn wäre am 3. Spieltag der Handball-Regionalliga drin gewesen für die Schwarz-Roten. Fünf Minuten vor dem Ende stand es 36:36-Unentschieden.

Nach einer Auszeit von Trainer Andreas Wendel blieb die HSG ohne Torerfolg. Stattdessen nahmen die Gastgeber vom TV Sandweier ihrerseits eine Auszeit und sechs Sekunden vor dem Abpfiff netzte Tim Krauth – dem insgesamt acht Tore gelangen – zum 37:36 ein.

Eine allerletzte Chance

Der Wendel-Sieben blieb ein letzter Angriff und tatsächlich gab es nochmal Siebenmeter. Diese Riesenchance zum Ausgleich ließ Lasse Fuchs liegen. So musste die HSG nach 60 Minuten letztlich mit der ersten Saisonniederlage nach zwei Siegen leben.

Schwacher Beginn

Bereits zu Beginn der Partie hatten die Albstädter so ihre Schwierigkeiten. Sandweier – übrigens ein Stadtteil von Baden-Baden – lag nach vier Minuten mit 4:1 in Front. Es dauerte bis zur 16. Minute ehe Tim Bänsch beim 10:10 die Partie wieder ausglich. Gregor Thomann ließ mit dem 11:10 die erste HSG-Führung folgen.

Drei Tore Vorsprung zur Pause

Und auch zur Halbzeit lag die Wendel-Sieben beim 21:18 mit drei Toren vorne. Bis zur 42. Minute hatte die HSG den Vorteil auf ihrer Seite, dann glichen die Gastgeber, die sich nach dem Abstieg aus der 3. Liga neu formiert hatten, beim 27:27 wieder aus. In dieser Phase verwandelte Lasse Fuchs einen Siebenmeter und den Gästen gelang es bis zur 50. Minute wieder auf drei Tore davon zu ziehen. Binnen zwei Minuten stand es jedoch wieder pari beim 33:33. Und tatsächlich legten die Albstädter bis in die Schlusssekunden immer einen Treffer vor.

Finale Entscheidung

Der TV Sandweier lag in den zweiten 30 Minuten kein einziges Mal in Front. Mit einer Ausnahme, als der starke Tim Krauth sechs Sekunden vor dem Ende den 37:36-Endstand erzielte.

„Es war schon unglücklich“, sagte der sportliche Leiter Tobias Hilsenbeck nach der Partie. „Wir hatten das Spiel auch ohne Fabian Mayer im Griff. Moritz Ebert im Tor der Gastgeber hat dann diesen entscheidenden Ball gehalten.“

HSG Albstadt: Camovic (1), J. Mayer; J. Thomann (8), Fuchs (7/4), Alilovic (4), Lebherz (4), G. Thomann (4/1), E. Flügel (3), Fuoß (2), Tadic (2), Bänsch (1), Betz, Ehrenfried, S. Flügel, Hartmann, Menzel.

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